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Preis enthüllt: HTC Vive wird 799 US-Dollar kosten

Die HTC Vive wird 799 Dollar kosten.
Die HTC Vive wird 799 Dollar kosten. (©HTC 2016)

Kurz vor dem Start des  MWC 2016 in Barcelona hat HTC den Preis der VR-Brille HTC Vive verraten: 799 US-Dollar soll das gute Stück kosten. Damit liegt sie rund 200 Dollar über dem Mitbewerber Oculus Rift. Der Aufpreis ist unter anderem aufgrund der Laserboxen zur Raumortung fällig.

Seit Montag kann die neue VR-Brille vorbestellt werden, im April 2016 erscheint das Gerät dann im Handel, schreibt der Hersteller in seinem Blog zur HTC Vive. Das Gerät wird als komplettes Set ausgeliefert: Im Paket enthalten sind zwei Controller und die Laserboxen, die die Position des Brillenträgers feststellen können. Und es steckt laut Hersteller manches mehr in der Brille, die zusammen mit dem Steam-Betreiber Valve entwickelt wurde.

Mit dem jetzt angekündigten Preis von 799 Dollar liegt die HTC Vive noch deutlich über dem schon von vielen als teuer empfundenen Obulus, der für die Oculus Rift zu entrichten ist. Das sind zwar offiziell 599 US-Dollar, in Deutschland und Europa dürfte das Gerät aber wesentlich teurer werden. Mit Versandkosten und eventuell anfallenden Zollgebühren könnte der Preis auf etwa 900 Euro steigen.

HTC Vive: Weiter Kontakt zum echten Leben trotz VR

Damit der Brillenträger nicht völlig den Kontakt zum echten Leben verliert, hat HTC Telefonfunktionen in die Vive eingebaut. Dadurch soll sowohl das Erleben der virtuellen Realität möglich sein als auch der Kontakt zur Außenwelt bestehen bleiben. Man kann sowohl Anrufe annehmen als auch auf entgangene Gespräche antworten. Außerdem wird es möglich sein, Textnachrichten zu lesen und darauf zu reagieren. Eingebaut ist darüber hinaus eine Kalenderfunktion, mit der man direkt per HTC Vive nach Einladungen Ausschau halten kann.

Ebenfalls im Paket enthalten sind zwei VR-Spiele, mit denen die Möglichkeiten der Virtual Reality demonstriert werden können: Der Job-Simulator und "Fantastic Contraption", ein Game, bei dem man Gebäude errichten kann. Aber natürlich geht's nicht alleine ums Spielen. HTC arbeitet nach eigener Auskunft auch mit anderen Entwicklern zusammen, um VR-Inhalte aus anderen Gebieten anbieten zu können. Dabei geht es um die Bereiche Unterhaltung, Bildung, Gestaltung oder Gesundheit.

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