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Prozessor-Box für PlayStation VR ist so groß wie Nintendo Wii

Die Virtual Reality-Brille PlayStation VR.
Die Virtual Reality-Brille PlayStation VR. (©Twitter/Sony 2015)

Wer die Virtual Reality-Brille PlayStation VR an seiner PS4 nutzen möchte, wird dafür eine externe Zusatzbox benötigen. Diese soll ähnlich groß sein wie eine Nintendo Wii.

Die Virtal Reality-Brille PlayStation VR soll 2016 als Zubehör für die PS4 erscheinen. Mit ihr soll es möglich sein, auch Virtual Reality-Spiele auf der Sony-Konsole zu zocken. Allerdings benötigt die Brille dafür einiges an Rechenleistung – eine Rechenleistung, welche die PlayStation 4 aus eigener Kraft nicht erbringen kann. Die PlayStation VR wird deshalb laut dem US-Magazin Polygon mit einer zusätzlichen Box ausgeliefert, die zwischen Konsole und Brille geschaltet wird.

Zusatzbox so groß wie eine Nintendo Wii

Wirklich überraschend ist das nicht. Immerhin wurde bereits seit Längerem gemutmaßt, dass die PS4 nicht in der Lage sein wird, VR-Spiele ohne einen zusätzlichen Prozessor darzustellen. Überraschend ist jedoch, wie groß die externe Box offenbar sein soll. Das Gerät soll laut Polygon nämlich in etwa so groß wie eine Nintendo Wii sein und könnte damit wohl schon fast als eigenständige Konsole durchgehen.

Aufwändige Grafikberechnungen

Die externe Box wird allerdings auch einiges zu leisten haben. Immerhin wird diese mit einem eigenen Chip ausgestattet sein, der einen Großteil der Berechnungen für die VR-Darstellung übernehmen wird. Auch die 3D-Audio-Berechnung soll in der Box ablaufen. Zusätzlich zum 360-Grad-Bild möchte Sony nämlich auch einen räumlichen Klang kreieren. Noch völlig unklar ist bislang, wie teuer die PlayStation VR sein wird. Laut Sony wird die Brille wohl ähnlich teuer sein wie eine neue Konsole. Somit ist ein Preis von bis zu 500 Euro durchaus denkbar.

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