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PS4-Exklusivspiele: Sony-Boss erklärt das Erfolgsrezept

Auch "Horizon Zero Dawn" kam einst bei Sony auf den Prüfstand – bekanntlich mit Erfolg.
Auch "Horizon Zero Dawn" kam einst bei Sony auf den Prüfstand – bekanntlich mit Erfolg. (©Sony 2017)

Technisch ist die PS4 mittlerweile überholt, aber die unglaublich hohe Qualität der Exklusivspiele sichert der PlayStation immer noch den Erfolg. Nun hat Shawn Layden, Chef der Sony-Studios, das Rezept erklärt, mit dem das Unternehmen sicherstellt, dass neue Spiele sich von der Konkurrenz abheben.

Bevor neue PS4-Exklusivspiele von Sony zur Produktion freigegeben werden, wird ihr Konzept hinter verschlossenen Türen genau unter die Lupe genommen. Kein Wunder, immerhin kostet die Entwicklung Millionen und die Messlatte liegt bei den bereits erschienen Blockbustern enorm hoch. Shawn Layden, der bei Sony für die World Wide Studios zuständig ist, erklärte auf der spanischen Entwicklermesse Gamelab (via Venturebeat), wie über die Zukunft neuer Exklusivspiele für die PS4 entschieden wird.

Sonys Exklusivspiel-Strategie: "First, best, or must"

Demnach lautet die Faustregel für ein PlayStation-Exclusive "First, best, or must", also frei übersetzt: "Zuerst, am besten oder ein Muss." Eines dieser drei Kriterien muss das Konzept für ein neues Spiel der Entwicklerstudios erfüllen, um vom Unternehmen durchgewunken zu werden. Layden erklärt die drei Begriffe wie folgt: "'Zuerst' bedeutet, dass man ein Spiel entwickelt, das bisher einzigartig ist. Ein neues Genre, ein Markt, der brach liegt – schafft das Spiel das?" Beispiele hierfür seien etwa "Dreams", "Death Stranding" oder "Concrete Genie".

Wer ein Action-Adventure macht, muss "Klassenbester" sein

"'Am besten' ist wahrscheinlich am einfachsten zu erklären," so Layden weiter. "Wenn Du das Beste machst, bedeutet das, wenn Du ein Action-Adventure machst, dass Du 'Uncharted' oder 'God of War' machst. [...] Du musst Klassenbester sein."

Zu guter Letzt gibt es das "Muss"-Kriterium: Einige PS4-Spiele müssen vor allem aus strategischen Gründen entwickelt werden. Als Beispiel nannte der Sony-Manager Games für PlayStation VR – hier geht es vor allem darum, das Portfolio zu füllen, solange andere Publisher noch zurückhaltend in VR-Spiele investieren.

Vor allem will Sony mit seiner Strategie die Bandbreite an PS4-Spielen vergrößern: "Wir sind nicht hier, um anderen Publishern Marktanteile zu klauen." Schließlich sollen auch diese die Konsolen-Besitzer weiter mit neuen Titel versorgen.

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