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PS5 unterstützt NVMe-SSDs als Speichererweiterung

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Die PS5 unterstützt NVMe-SSDs verschiedener Hersteller – die Xbox Series X dagegen nicht. Bild: © YouTube/PlayStation 2020

Im gestrigen Teardown-Video der PS5 haben wir einige interessante Dinge über das Kühlsystem der Konsole erfahren: Sie besitzt einen großen Lüfter, einen noch größeren Kühlkörper und Flüssigmetall als thermisches Interface-Material. Das Video verrät aber auch Details zur Speichererweiterung: Die PS5 unterstützt NVMe-SSDs in verschiedenen Formaten.

Um an den M.2-Slot für den NVMe-Speicher zu gelangen, müssen Nutzer nicht einmal bis ins Innere der PS5 vordringen. Es genügt, die äußere Schale abzunehmen und eine schmale Metallabdeckung abzuschrauben. Danach zeigt sich der längliche grüne Speicher-Slot, in den unterschiedlich lange NVMe-Riegel hineinpassen. Die Installation von zusätzlichem Speicher dauert zwar etwas länger als bei der Xbox Series X, bei der nur hinten eine proprietäre Speicherkarte eingeschoben werden muss, dafür können PS5-Besitzer aber ein wenig Geld sparen.

Freie Wahl beim Speicher vs. proprietäre Speicherkarten

Sony hatte bei der PS Vita schlechte Erfahrungen mit proprietärem Speicher gemacht. Statt mit normalen microSD-Karten musste der Speicher der PS Vita mit speziellen Memory Cards von Sony erweitert werden, die deutlich teurer als gewöhnliche microSD-Karten sind. Das war einer der Gründe, warum Sonys Handheld nie richtig durchstartete. Das japanische Unternehmen scheint seine Lektion gelernt zu haben, der M.2-Slot der PS5 unterstützt NVMe-SSDs verschiedener Hersteller.

PS5-Besitzer werden deshalb den Speicher ihrer Konsole günstiger erweitern können als Xbox-Zocker. Die speziellen Speicherkarten von Seagate für die Series X mit einer Kapazität von 1 Terabyte sollen 220 Dollar (knapp 190 Euro) kosten. NVMe-SSDs sind je nach Hersteller, Größe und Geschwindigkeit zum Teil deutlich günstiger. Wer 500 GB an zusätzlichen Speicher benötigt, findet schon NVMe-Module ab 50 Euro. 1 TB bieten einige Hersteller bereits ab knapp 100 Euro an.

Allerdings stellt sich die Frage, ob die NVMe-SSDs mit der Geschwindigkeit der internen PS5-SSD mithalten können. Microsoft gibt an, dass die Speicherkarten für die Xbox Series X und S genau so schnell sind wie die interne Festplatte. Ob Sony das auch bei einigen (oder allen) unterstützten Speichererweiterungen gelingt, zeigt sich nach dem Release der Konsole.

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