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PS5 & Xbox Series X: 60 FPS für "Scorn"-Entwickler wichtiges Ziel

Laut dem Entwickler des Horrorspiels "Scorn" wird der Prozessor der neuen Konsolen PS5 und Xbox Series X für den Fortschritt wichtiger sein als ihre SSD. Das Ziel einer Darstellung mit 60 Bildern pro Sekunde war für ihn ein Grund, auf eine Veröffentlichung von "Scorn" für die aktuellen Konsolen zu verzichten.

Der lahme Prozessor in den aktuellen Konsolen ist ihr größtes Problem. So sieht es jedenfalls Ljubomir Peklar, der Game Director von "Scorn", das Ebb Software für die Xbox Series X und den PC entwickelt. Im Interview mit MS Power User (via PCGH) sagte er: "Jeder bewirbt die SSD als das nächste große Ding, und ja, SSDs werden sehr hilfreich sein beim Laden und Bewegen von Assets, aber der größte Schuldige, der in der aktuellen Generation Probleme verursacht, ist der Prozessor." Und die schnellere CPU der Next-Gen-Konsolen soll entsprechend für den größten Unterschied im Vergleich zur jetzigen Generation verantwortlich sein.

60 FPS sind ein wichtiges Entwicklungsziel

Ebb Software entschied sich gegen eine Veröffentlichung des Horrorspiels "Scorn" für die aktuellen Konsolen, "weil wir wollten, dass man unser Spiel mit 60 FPS [Bilder pro Sekunde] zocken kann". Bei der nächsten Generation gehe es um eine schnelle Reaktion des Spiels, um ein geschmeidiges Gameplay und "viel weniger verschwendete Zeit".

Nach ersten Hinweisen, dass eine hohe Performance nicht allen Entwicklern bei den neuen Konsolen wichtig sein wird, ist Peklars Aussage wieder ein Grund für Optimismus. Allerdings benennt der Game Director auch das große Problem mit Features, welche die Performance verbessern: "Das Problem mit diesen Features ist, dass sie sich nicht leicht durch Videos oder Screenshots verkaufen lassen."

Performance-Vorteile durch Bilder und Videos schwer zu vermitteln

Das heißt: Wer sich als Entwickler für sein Spiel 60 FPS als Ziel setzt, hat Schwierigkeiten, diesen Vorzug durch Bilder und Videos zu illustrieren. Schließlich ist das etwas, was die Spieler selbst erleben müssen. Es wird sich also noch zeigen, ob den meisten Entwicklern schöne Werbe-Screenshots bei den Next-Gen-Konsolen wichtiger sind als ein geschmeidiges Gameplay – oder umgekehrt.

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