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"PUBG"-Solo-Kampagne? "Dead Space"-Macher für neues Spiel rekrutiert

Ein Singleplayer-Game im"PUBG"-Universum? Das könnte bald Realität werden.
Ein Singleplayer-Game im"PUBG"-Universum? Das könnte bald Realität werden.

PUBG Corp., die Macher des Battle-Royale-Games "Playerunknown's Battlegrounds", planen anscheinend ihr Genre-Portfolio zu erweitern. Nun wurde ein neues Entwickler-Studio gegründet, in dem ein narratives Spiel im "PUBG-Universum" entwickelt werden soll.

Geleitet wird das neue Studio namens Striking Distance vom Veteranen Glen Schofield. Dieser war zuvor Vizepräsident bei Visceral Games, den Entwicklern von "Dead Space". Später gründete er zusammen mit Michael Condrey Sledgehammer Games, die vor allem für ihre Titel aus dem "Call of Duty"-Franchise bekannt sind, wie Eurogamer berichtet. An Expertise dürfte es dem neuen "PUBG"-Studio also nicht fehlen.

"PUBG" ist mehr als nur Battle Royale

In einer Videobotschaft verkündete Schofield, dass er sich sehr freue, die Freiheiten des "PUBG"-Universums zu erkunden. Seiner Meinung nach biete die Welt von "PUBG" nämlich viel mehr als nur eine Battle-Royale-Erfahrung.

Trotz seiner Ambitionen dürfte die Entwicklung eines "PUBG"-Games mit Kampagnen-Fokus aber eine große Herausforderung darstellen. Denn Schofield muss sein Team von Grund auf neu aufbauen. Momentan ist Striking Distance deshalb auf der Suche nach neuen Mitarbeitern.

Das Studio gehört übrigens zu 100 Prozent zur PUBG Corp., was bedeutet, dass diese auch Publisher des neuen Titels sein werden.

Ist Schofields Weggang von Sledgehammer Grund für deren Krise?

Schofields Ex-Arbeitgeber Sledgehammer Games befindet sich nach seinem Abgang in einer Krise. Im Frühjahr 2018 verließen Schofield und Gründerkollege Condrey das Studio, um exekutive Aufgaben bei Activision zu übernehmen, die den Entwickler zuvor gekauft hatten. Nur kurze Zeit später verließen beide den Publisher jedoch wieder.

Ob der Weggang der beiden Gründer die Krise bei Sledgehammer Games ausgelöst hat, ist nicht bekannt. Dem Studio wurde die Entwicklung für das nächste "Call of Duty" entzogen. Nach Unstimmigkeiten entschied sich Activision, das Projekt an Treyarch zu übergeben, Sledgehammer soll hingegen nur eine unterstützende Rolle in der Entwicklung einnehmen.

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