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PUBG: "Sorry" für Server-Probleme & längere Xbox-Exklusivität?

"PUBG" ist zu erfolgreich für die eigenen Serverarchitektur.
"PUBG" ist zu erfolgreich für die eigenen Serverarchitektur. (©Xbox 2017)

Der Online-Shooter "Playerunknown's Battlegrounds" (PUBG) ist so erfolgreich, dass die Server die hohe Anzahl der Spieler nicht verkraften können, und es zu diversen technischen Problemen kommt. Wegen des gigantischen Erfolgs des Spiels versucht Microsoft anscheinend jetzt, die Phase der Xbox-Exklusivität von "PUBG" zu verlängern.

In den letzten Tagen ist es bei "Playerunknown's Battlegrounds" verstärkt zu technischen Problemen gekommen: Wegen des starken Wachstums der Spieleranzahl gab es Verbindungsprobleme, Schwierigkeiten beim Anmelden und Serverabstürze. Dafür haben sich die Entwickler des Spiels laut IGN jetzt entschuldigt und gleichzeitig Besserung versprochen.

Mit einer Million Spielern gerechnet – es wurden aber viel mehr

In einer Nachricht auf dem Firmenblog schreiben die Programmierer von Bluehole: "Wir haben zunächst mit einer Million Spielern zum Beginn der Early-Access-Phase gerechnet. Seit Ende Juni aber ist die Spieleranzahl stark gewachsen, sodass wir damit begonnen haben, eine neue Serverarchitektur zu erstellen. Aber: Die Geschwindigkeit des Wachstums der Nutzerzahl war höher als unser Programmiertempo, sodass mehr Verbindungs- und Serverprobleme die Ursache waren."

Vor allem in Spitzenzeiten soll es laut den Entwicklern sehr schwierig sein, die Server zu verwalten. Daher will das Techniker-Team bei Bluehole jetzt die Server schon viel früher viel besser auf den Ansturm der Zocker vorbereiten, sodass sie eine weitaus größere Zahl von Spielern verkraften können.

13 Millionen "PUBG"-Exemplare verkauft: Microsoft will verlängern

Offenbar auch wegen dieses großen Erfolgs des Spiels – weltweit sind über 13 Millionen Exemplare verkauft worden und bei Steam werden regelmäßig Spieler-Rekorde gebrochen – ist Microsoft daran interessiert, die Xbox-Exklusivität von "Playerunknown's Battlegrounds" zu verlängern. Die Xbox-Version soll noch in diesem Jahr starten und für einen bislang unbekannte Zeitraum soll das Spiel nicht auf anderen Konsolen verfügbar sein.

Kürzlich hatte der koreanische Entwickler von "PUBG" aber mitgeteilt, dass man auch mit anderen Konsolenherstellern in Verhandlungen steht, den Titel dort zu veröffentlichen. Wenn Bloomberg recht hat, versucht Microsoft das jetzt zu verhindern, da das Spiel eine große Bedeutung für die Verkaufszahlen der Xbox One zum Jahresende haben dürfte.

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