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Quests in "Cyberpunk 2077": Entwickler erklären das Missions-System

Ob mit Gewalt, Technologie oder Hack – in "Cyberpunk 2077" wird es viele Möglichkeiten geben, Quests abzuschließen.
Ob mit Gewalt, Technologie oder Hack – in "Cyberpunk 2077" wird es viele Möglichkeiten geben, Quests abzuschließen. (©CD Project Red 2016)

Nach der beeindruckenden E3-Präsentation von "Cyberpunk 2077" ist es kein Wunder, dass sich alle um Interviews mit CD Projekt Red reißen. In einem Interview verraten die "The Witcher"-Entwickler, welche Neuerungen bei den Quests auf die Spieler warten.

Das polnische Studio CD Projekt Red ist auf der E3 ein beliebter Interviewpartner. Fast jeder versucht noch einige Details über das Gameplay zu erhaschen. Nachdem bereits erste Infos zum Kampfsystem durchgesickert sind, konnte Kotaku noch einige Infos über die Charakterklassen, Quest Design und Unterschiede zu "The Witcher 3" erfahren.

Komplexität durch verschiedene Charakterklassen

Patrick Mills, seines Zeichens Quest-Designer, erklärt, dass die Komplexität der Quests im Vergleich zu "The Witcher 3" enorm gestiegen sei. Geralt war in "The Witcher 3" ein Charakter, der sehr klar definiert war – der Spieler wusste genau über seine Stärken und Schwächen Bescheid und dementsprechend waren auch die Quests zugeschnitten. In "Cyberpunk 2077" entstehe durch die drei unterschiedlichen Archetypen Solo, Techie und Netrunner eine zusätzliche Schicht an Komplexität, die auch in den Quests aufgegriffen werden müsse.

Drei verschiedene Skillsets = drei verschiedene Quest-Designs?

Die drei Archetypen wurden aus der Pen-and-Paper-Vorlage "Cyberpunk 2020" übernommen. In "Cyberpunk 2077" ist man aber nicht auf eine feste Klasse beschränkt, sondern kann seine Skills aus allen Klassen frei zusammenstellen. Der Solo etwa verlässt sich auf die Feuerkraft seiner Waffen, der Techie interessiert sich besonders für technische Hilfsmittel und der Netrunner hackt sich direkt in seine Gegner und deren Netzwerke.

Allein durch diese drei Klassen, müsse eine Quest bereits auf unterschiedliche Weisen zu lösen sein. Dazu kommen laut Mills noch Entscheidungen, die Einfluss auf die Geschichte nehmen, die Reihenfolge in der die Quests abgeschlossen werden und die Spielweise der verschiedenen Charaktere. So sei das Quest-Design eine große Herausforderung, gleichzeitig freuen sich die Entwickler aber auch darüber, dass sie nicht durch einen festen Charakter eingeschränkt sind.

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