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Raytracing läuft jetzt auch (einigermaßen) mit GTX-Grafikkarten

Shadow of the Tomb Raider2
"Shadow of the Tomb Raider" verwendet DXR-Features für die Darstellung von Schattten.

Raytracing und DLSS sind seit dem Release von Nvidias RTX-Grafikkarten der neueste Schrei in Sachen PC-Gaming. Jetzt hat der Hersteller die Software-Funktionen per Update auch für ältere GPU-Modelle der GTX-10- und GTX-16-Reihen freigeschaltet. Erste Tests sprechen aber von mäßig beeindruckenden Ergebnissen.

Nvidia stellt ab sofort den versprochenen Treiber für ältere Grafikkarten-Modelle bereit, der Raytracing auch ohne RTX-GPU ermöglichen soll. Wer das Feature auf dem PC ausprobieren will, muss dafür zumindest über eine Pascal-Grafikkarte der Mittelklasse mit sechs Gigabyte Speicher verfügen. Den Treiber erhältst Du über die GeForce-Experience-Software auf Deinem PC.

Diese GraKas unterstützen DXR

Die Kollegen von PC Games Hardware listen folgende kompatible Modelle auf:

  • Titan Xp
  • Titan X (Pascal)
  • Geforce GTX 1660 Ti
  • Geforce GTX 1660
  • Geforce GTX 1080 Ti
  • Geforce GTX 1080
  • Geforce GTX 1070 Ti
  • Geforce GTX 1070
  • Geforce GTX 1060 6GB
  • Notebooks mit entsprechenden GPUs und 6+ GiB Grafikspeicher

"Battlefield 5" mit DXR läuft auf der 1080 Ti bei 60 FPS

Die Raytracing-Funktion ist durchaus fordernd und selbst für RTX-Modelle, die über angepasste Hardware-Architektur verfügen, anspruchsvoll. Daher sind die Ergebnisse erster Tests, etwa von PC Gamer, wohl eher durchwachsen. Sinnvoll ist Raytracing mit GTX-Grafikkarten wohl eher, wenn überhaupt, bei einer Auflösung von 1080p. "Battlefield 5" lässt sich demnach mit mittleren DXR-Reflexionen auf einer 1080 Ti bei immerhin 60 FPS spielen.

Nvidia will Spielehersteller zur Nutzung von Raytracing ermutigen

Durch die Bereitstellung von Raytracing-Features für ältere GPUs möchte Nvidia wohl vor allem Spieleentwickler dazu ermutigen, das Grafik-Feature in mehr Games zu implementieren. Bis dato gibt es nur etwa sieben Spiele, Demos und Benchmark-Tests, die DXR überhaupt unterstützen. Grund dafür ist der noch geringe Anteil an Nutzern, die über eine aktuelle RTX-Grafikkarte verfügen.

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