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"Red Dead Redemption 2": Verklagt! Echte Pinkertons wollen Geld sehen

Ärger um "Red Dead Redemption 2": Die Pinkertons gab es wirklich.
Ärger um "Red Dead Redemption 2": Die Pinkertons gab es wirklich.

In "Red Dead Redemption 2" stellen die Agenten der Firma Pinkerton zwei Bösewichte im Spiel. Allerdings hat das Sicherheitsunternehmen dafür kein Einverständnis gegeben. Nun flatterte eine entsprechende Abmahnung ins Hause Rockstar Games – Publisher Take Two klagt aber zurück.

Die Pinkertons Andrew Milton und Edgar Ross treten in "Red Dead Redemption 2" als skrupellose Agenten auf, die im Regierungsauftrag handeln. Tatsächlich gibt es das Unternehmen Pinkerton auch in der Realität seit 1850, mittlerweile ist es laut Wikipedia Tochterfirma eines schwedischen Sicherheitskonzerns.

Nach Abmahnung: Take Two zieht vor Gericht

Nach der Abmahnung  durch Pinkerton hat der Publisher Take Two nun aber Klage eingereicht: Man wolle laut The Verge gerichtlich feststellen lassen, dass die Nutzung des Firmennamens in "Red Dead Redemption 2" rechtens sei.

Das Sicherheitsunternehmen Pinkerton hatte in seiner Abmahnung behauptet, es entstehe der falsche Eindruck, das Unternehmen habe an der Entstehung von "Red Dead Redemption 2" mitgewirkt – Rockstar Games habe also vom Markennamen Pinkerton profitieren wollen.

Muss "Red Dead Redemption 2" für historische Namen zahlen?

Take Two verweist in seiner Klage nun darauf, dass die Detektei nicht nur ein fester Teil der amerikanischen Geschichte sei, sondern auch in jeder Menge weiterer Western-Fiktion auftauche, darunter die TV-Serie "Deadwood", der Film "Long Riders" oder das Videospiel "BioShock Infinite".

In der Klageschrift behauptet Take Two nun, Pinkerton wolle das Markenrecht nutzen, um Besitz an der Geschichte vorzutäuschen und Profit aus den etwa 17 Millionen Verkäufen von "Red Dead Redemption 2" zu schlagen.

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