News

"Red Dead Redemption 2" wird wohl Mikrotransaktionen enthalten

Ein schickes neues Pferd in "Red Dead Redemption 2" könnte eventuell echtes Geld kosten.
Ein schickes neues Pferd in "Red Dead Redemption 2" könnte eventuell echtes Geld kosten. (©Rockstar Games 2017)

Mikrotransaktionen und Lootboxen sind offenbar der neue Heilige Gral in der Spielebranche. Jetzt erklärte Publisher Take-Two, der hinter "Red Dead Redemption 2" und vielleicht auch irgendwann "GTA 6" steckt, dass künftig alle seine Spiele In-Game-Käufe haben werden.

Take-Two-Boss Strauss Zelnick machte diese Ankündigung laut Gamasutra kürzlich in einer Telefonkonferenz mit Investoren. "Wir wollen in Zukunft in allen unseren Titeln wiederkehrende Ausgabemöglichkeiten für unsere Kunden haben", erklärte der Firmenchef etwas verklausuliert. Was das bedeutet, dürfte jedem Gamer klar sein: In "Red Dead Redemption 2" und Co. wird es mehr oder weniger aufdringliche Angebote geben, doch bitte zusätzliches Geld auszugeben.

Mikrotransaktionen sind die Zukunft

Laut Zelnick muss es sich bei diesen Mikrotransaktionen nicht unbedingt immer um ein Online-Modell oder ein System mit virtueller Währung handeln. Es werde in allen kommenden Spielen von Take-Two aber definitiv immer eine Möglichkeit geben, weiterhin Geld zu investieren. Wie das in "Red Dead Redemption 2", "Borderlands 3" oder eventuell sogar "GTA 6" genauer aussehen könnte, verriet der Publisher-Boss allerdings nicht. Möglich erscheinen jedoch Lootboxen oder zusätzliche Skins und Outfits.

Mikrotransaktionen hatten zuletzt in "Mittelerde: Schatten des Krieges" bei vielen Spielern für Unmut gesorgt. Auch viele andere Games sind mittlerweile auf diesen Trend aufgesprungen, wie ein kurzer Blick in unsere Topliste zeigt.

[infobox title="Release"]"Red Dead Redemption 2" soll im Frühling 2018 für Xbox One und PS4 erscheinen. Ob es vom zweiten Teil endlich auch eine PC-Version geben wird, ist aktuell unklar./infobox]

Neueste Artikel zum Thema 'Red Dead Redemption 2'

close
Bitte Suchbegriff eingeben