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Schwere Kost: Darum ist "The Last of Us 2" so brutal

Ellies neues Abenteuer wird offenbar ganz schön verstörend.
Ellies neues Abenteuer wird offenbar ganz schön verstörend. (©Youtube / PlayStation 2018)

"The Last of Us 2" wird nichts für schwache Nerven und Mägen – das haben bisherige Trailer unmissverständlich klargestellt. Das Entwicklerstudio Naughty Dog hat nun erklärt, dass die explizite Gewaltdarstellung in de Game einen erzählerischen Sinn haben soll.

Aufgeschlitzte Bäuche, fliegende Gedärme, abgetrennte Gliedmaßen und viel Blut: Der E3-Trailer zu "The Last of US 2" mutete seinen Zuschauern zuletzt einiges an drastischer Gewalt zu. Natürlich mit voller Absicht: Die Entwickler wollen, dass sich die Spieler unwohl fühlen.

Naughty Dog: Gewalt soll abstoßend & verstörend wirken

Das gaben Neil Druckmann, Vizepräsident des Studios, und Halley Gross, Autorin bei "The Last of Us 2", nun laut Gamerant zu Protokoll. Extrem abstoßende, möglichst realistisch dargestellte Gewalt soll in dem Spiel dafür sorgen, dass die Spieler nur widerwillig weiterspielen, aber es letztlich tun, "weil die Story und die Charaktere so fesselnd sind." Es gehe also nicht darum, Brutalität als "Spaß" darzustellen, sondern "die zyklische Natur von Gewalt" darzustellen – "Gewalt erzeugt Gewalt erzeugt Gewalt".

"The Last of Us 2": Gefangen in der Gewaltspirale

Ellie, die in "The Last of Us 2" die spielbare Hauptfigur ist, wird davon natürlich nicht unbeeindruckt bleiben: Als "eine Art wachsendes Trauma" soll sie von der Brutalität ihrer Umgebung nach und nach immer mehr mitgenommen werden.

Klingt nach ziemlich hartem Stoff, den sich die Entwickler da ausgedacht haben. Wie verstörend "The Last of Us 2" letztlich wirklich wird, sehen PS4-Spieler, wenn das mit Spannung erwartete Game endlich erscheint. Wann das sein wird, ist allerdings noch unklar.

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