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Sony-Boss: Kein Crossplay, weil andere Konsolen nicht gut genug sind

Sonys Nonplusultra: Für den Konzern geht – wenig überraschend – nichts über die PS4.
Sonys Nonplusultra: Für den Konzern geht – wenig überraschend – nichts über die PS4. (©PlayStation 2017)

Sonys Weigerung, "Fortnite"-Spieler auf PS4 mit anderen Plattformen zusammenspielen zu lassen, sorgt für Unmut unter Gamern. Nun hat sich der Chef des Unternehmens zu dem Thema geäußert und Hoffnungen auf eine Änderung mit einer interessanten Begründung endgültig begraben.

"Fortnite" auf der PS4 bekommt kein Crossplay mit den Konsolen der Konkurrenz – das hat Sony-CEO Kenichiro Yoshida auf der IFA 2018 in Berlin mehr oder weniger endgültig festgelegt. Der Grund: Das Spielerlebnis sei auf der PlayStation einfach am besten und würde leiden, wenn man es mit Xbox One und Nintendo Switch zusammenbringe.

Sony: Nichts geht über PlayStation – auch bei "Fortnite"

"Bei Cross-Plattform ist unser erster Gedanke immer, dass die PlayStation der beste Ort ist, um zu spielen", sagte Yoshida laut der Zeitung Independent. Und weiter: "'Fortnite' auf der PS4 ist das beste Erlebnis für die Spieler, davon sind wir überzeugt." Das gilt aber wohl nur für Konsolen, denn mit dem PC gibt es weniger Berührungsängste: Bei "Fortnite" ist Crossplay zwischen Rechner und PS4 etwa möglich. "Wir entscheiden basierend auf der Nutzererfahrung, ob Crossplay Sinn ergibt oder nicht", lautet die Begründung von Sony.

Konkurrenz belebt das Geschäft

Crossplay zwischen PS4, Xbox One und Nintendo Switch gehört also offenbar zu den Dingen, die aus Soyns Sicht keinen Sinn ergeben, da die PlayStation ohnehin die beste Konsole sei – Nintendo und Microsoft stehen dem Thema bekanntlich etwas offener gegenüber. Die Konkurrenz-Situation zwischen den Konsolen-Herstellern sieht Yoshida aber positiv: "Gesunder, fairer Wettbewerb ist immer gut für die Industrie und das Wachstum."

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