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Sony: PlayStation VR nicht so leistungsfähig wie Oculus Rift

Die PlayStation VR wird nicht in der Leistungsklasse der Oculus Rift spielen.
Die PlayStation VR wird nicht in der Leistungsklasse der Oculus Rift spielen. (©Sony 2016)

Die Virtual Reality-Brille PlayStation VR wird bei weitem nicht so leistungsfähig sein, wie Oculus Rift und HTC Vive. Diese Aussage stammt von Sony selbst. Preislich dürfte die PlayStation-Brille jedoch wesentlich attraktiver sein, als die Konkurrenz.

Gleich drei Virtual Reality-Brillen für Gamer stehen in den kommenden Monaten in den Startlöchern. Neben der Oculus Rift und der HTC Vive für den PC möchte Sony die PS4-Besitzer mit der eigenen PlayStation VR begeistern. Letztere Brille dürfte allerdings nicht die Leistungsfähigkeit der Konkurrenz erhalten, wie Masayasu Ito, Vice President von Sony Computer Entertainment, gegenüber Polygon erklärte.

Oculus hat bessere VR-Technik, Sony eine andere Zielgruppe

"Wenn Sie nur über High End-Qualität sprechen, würde ich sagen, dass Oculus die bessere VR-Technik hat", räumte Ito ein. Allerdings würde die Brille auch einen sehr leistungsfähigen PC benötigen, um lauffähig zu sein. PlayStation VR sei hingegen für den Massenmarkt konzipiert und soll vor allem einfach zu nutzen sein. Die Sony-Brille sei deshalb nicht für diejenigen geeignet, die einen High End-PC zu Hause stehen haben.

Technisch betrachtet, kann die PlayStation VR tatsächlich nicht mit den enormen Leistungsdaten von Oculus Rift und HTC Vive aufwarten. So ist beispielsweise die Display-Auflösung mit 1920 x 1080 Pixeln geringer als bei der Konkurrenz. Die Bildrate ist mit 120 Bildern pro Sekunde auf den ersten Blick höher als die 90 Bilder pro Sekunde bei Oculus und HTC. Allerdings bedient sich Sony dafür eines Tricks und skalliert 60 Bilder pro Sekunde auf die doppelte Anzahl hoch.

Sony findet Preise für Rift und Vive überraschend hoch

Preislich dürfte sich der technische Unterschied deutlich bemerkbar machen. So bezeichnete Sony-Chef Shuhei Yoshida die Preise von 699 Euro für die Oculus Rift und 899 Euro für die HTC Vive als überraschend teuer. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass Sony mit der PlayStation VR eine deutlich geringere Preisklase anvisiert. Noch gibt es allerdings kein Release-Datum für die PlayStation VR. Nähere Details könnte der Hersteller auf einem Event am kommenden Dienstag verraten.

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