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Specs geleakt! Xbox Series X stärker als PS5 – und deutlich teurer?

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Nächste Weihnachten werden teuer: Xbox Series X und PS5 sind im Anflug!

Ist das der bisher solideste Leak zu PS5 und Xbox Series X? Zumindest scheint die Quelle in diesem Fall glaubwürdig zu sein. Die neuen Daten geben einen recht guten Eindruck von den Specs der Next-Gen-Konsolen und werfen interessante Fragen auf.

Offenbar hatte ein Mitarbeiter von AMD sensible Testdaten zu den Prozessoren von PS5 und Xbox Series X auf der öffentlichen Entwickler-Plattform GitHub gespeichert. Nachdem die Daten aufgeregt in Gaming-Foren diskutiert wurden, befasste sich Digital Foundry eingehender damit. Das angesehene Technik-Magazin befand sie für glaubwürdig und veröffentlichte eine ausführliche Analyse.

AMD stellt die Hardware für Sony- und Microsoft-Konsolen her und testet die Chips vor der Serienproduktion ausgiebig. Die Daten wurden wohl bereits im Frühjahr auf GitHub gepostet. Es ist unklar, wie aktuell die geleakten Specs sind.

Abwärtskompatibel: PS5 lässt sich auf PS4-Geschwindigkeit drosseln

Die Daten weisen darauf hin, dass die 36 angepassten Navi-Recheneinheiten der PS5-GPU mit  bei einer Taktfrequenz von 2.000 Megahertz arbeiten. In der PS4 Pro sind 36 GCN-Recheneinheiten bei 911 MHz am Werk. Die CPU der PS5 soll mit acht Zen-2-Kernen arbeiten und der GDDR6-Arbeitsspeicher mit der doppelten Geschwindigkeit des PS4-Pro-RAMs. Die PS5 kommt so auf 9,2 Teraflops Grafikleistung, die GPU der PS4 Pro schafft 4,2 TF.

Dazu erhält die PS5-Grafikeinheit drei verschiedene Modi, die Abwärtskompatibilität ermöglichen: Schaltet sie in den Gen0-Modus, wird die Leistung auf die exakten Daten der PS4 gedrosselt. Gen1 limitiert die Specs auf das Niveau der PS4 Pro und im Gen2-Modus entfesselt sie die native Kraft der PS5.

Xbox Series X wird ein Leistungsmonster – aber zu welchem Preis?

Der Leak beinhaltet auch Informationen, die zur Xbox Series X gehören könnten, allerdings sind diese weniger ausführlich. Die vorhandenen Daten lassen darauf schließen, dass Microsofts Konsole zum Zeitpunkt der Tests noch nicht so ausgereift war wie die PS5. Dafür weisen sie auf eine Grafikpower von gigantischen 12,2 Teraflops hin, die ein Prozessor mit dem Codenamen "Arden" liefert.

Das wirft vor allem Fragen nach dem Verkaufspreis der Xbox Series X auf: Die geleakten Specs zur PS5 scheinen in Bezug auf eine sinnvolle Balance zwischen Hardware und Kosten zumindest realistisch. Die der Xbox Series X dagegen erscheinen überproportional und zum "normalen" Konsolenpreis kaum realisierbar. Das wiederum könnte zur Annahme passen, dass Microsoft zeitgleich ein schwächeres und günstigeres Modell veröffentlichen wird.

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