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"Splinter Cell" & "Prince of Persia": Ubisoft will, hat aber kein Geld

Ubisoft hat "Splinter Cell" und "Prince of Persia" nicht vergessen.
Ubisoft hat "Splinter Cell" und "Prince of Persia" nicht vergessen. (©YouTube/Ubisoft North America 2018)

"Splinter Cell" und "Prince of Persia" wurde zuletzt nur wenig Beachtung geschenkt. Ubisoft hat die beiden Serien aber nicht vergessen, im Gegenteil: Der Publisher würde sich sogar sehr gern beider Reihen wieder annehmen. Allerdings fehlen die nötigen Mittel.

Ubisoft vereint enorm viele erfolgreiche Serien unter einem Dach. In diesem Jahr lag Fokus des französischen Publishers auf Top-Titeln wie "Far Cry 5" und "Assassin's Creed Odyssey", im nächsten Jahr kommt "The Division 2" dazu. Über neue Teile von "Splinter Cell" oder "Prince of Persia" wurde hingegen länger nicht mehr geredet. Serge Hascoet, CCO bei Ubisoft, bietet in einem Interview mit Gameinformer nun eine Erklärung, warum die Serien so lang von der Bildfläche verschwunden sind.

Die Liebe zu den Spielen ist da, das Geld leider nicht

Hascoet gibt in dem Interview zu, dass er ein großer Fan beider Serien ist: Er liebe "Splinter Cell" und er liebe auch "Prince of Persia". Zum jetzigen Zeitpunkt könne er keine genaueren Informationen über die Zukunft der beiden Reihen geben, aber er kann sagen, dass die Entwickler um Ressourcen kämpfen. Die Entwicklung weiterer Ableger sei keine Frage des Willens, sondern eine Frage der Mittel.

Schlechte Chancen für eine "Splinter Cell"-Fortsetzung

Seit einem Gastauftritt von Sam Fisher in "Ghost Recon Wildlands" kursierten erst kürzlich wieder Vermutungen, ob ein neues "Splinter Cell"-Game in Arbeit sei. Ubisoft-Chef Yves Guillemot kommentierte die Gerüchte aber wenig enthusiastisch.

Sollte es sich wirklich "nur" um eine Frage des Geldes handeln, besteht immerhin noch Hoffnung für beide Spielreihen. Mit "Far Cry 5" dürfte Ubisoft in diesem Jahr eine Menge Geld verdient haben und auch "Assassin's Creed Odyssey" wird wohl noch ein bisschen Bares in die Kassen spülen.

Vielleicht reicht's ja, um aus der Finanzfrage eine reine Willensfrage zu machen ...

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