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SSDs in PS5 & Xbox Series X könnten auch die Grafik verbessern

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Kurze Ladezeiten und bessere Grafik? Der SSD-Speicher neuer Konsolen kann eventuell mehr!

Sowohl PS5 als auch Xbox Series X setzen auf NVMe-SSD-Laufwerke, statt auf günstigeren SATA-Speicher. Dabei könnte es um mehr gehen als blitzschnelle Ladezeiten in Spielen – auch der Grafikprozessor wird so eventuell drastisch bessere Leistung erzielen.

Hersteller AMD, der die Rechenhardware für PS5 und Xbox Series X baut, könnte in den neuen Konsolen ähnliche Technik verwenden wie bei der Radeon Pro SSG (Solid State Graphics). Diese Grafikkarte für professionelle Anwendungen greift zusätzlich zum Grafik-RAM direkt auf SSD-Speicher zu und erzeugt so mitunter bessere Resultate. Digital Foundry vermutet, dass der NVMe-SSD-Speicher in den neuen Konsolen ähnlich funktionieren könnte.

Direkter Zugriff der GPU auf die SSD?

Hierzu müsste die Systemarchitektur der GPU direkten Zugriff auf den SSD-Speicher erlauben, ohne den herkömmlichen Umweg über den Hauptprozessor. So würde der blitzschnelle Speicher neben stark beschleunigten Ladezeiten in Spielen einen weiteren Vorteil bieten. Microsoft sprach bei der Präsentation von Xbox Scarlett außerdem davon, über das SSD-Laufwerk "virtuellen" Arbeitsspeicher zur Verfügung zu stellen. Möglich, dass dies ein zusätzlicher Vorteil von NVMe-Speicher ist.

NVMe-SSD: Schneller, aber auch teurer

NVMe-SSDs sind zwar schneller als herkömmlicher SATA-SSD-Speicher, allerdings kosten sie auch mehr. Bei den Komponenten von PS5 und Xbox Series X versuchen die Hersteller aber mit hoher Wahrscheinlichkeit, den Verkaufspreis so niedrig wie möglich zu halten. Es ist daher naheliegend, dass die hochwertigere Speichervariante mehr Vorteile bietet als bloß höhere Geschwindigkeit, die auch schon mit SATA-SSDs deutlich verbessert würde.

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