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"Star Wars: Battlefront 2": Entwickler DICE antwortet auf Kritik

"Star Wars: Battlefront 2": Es gibt nach wie vor Unsicherheiten über das Mikrotransaktionssystem.
"Star Wars: Battlefront 2": Es gibt nach wie vor Unsicherheiten über das Mikrotransaktionssystem. (©Electronic Arts 2017)

Der Beta-Test für "Star Wars: Battlefront 2" ist beendet. Neben den neuen Waffen, Karten und Helden hat vor allem ein Thema die Spieler bewegt, das gar nicht in der Beta war: Mikrotransaktionen. Entwickler DICE versucht jetzt die Befürchtungen zu zerstreuen, dass man mit Echtgeld Spielerfolge erkaufen kann. So ganz klappt das aber nicht.

In "Battlefront 2" werden Inhalte wie wie Karten und Charakter-DLCs kostenlos sein. Es wird aber auch ein Mikrotransaktions-System geben, um verschiedene Upgrades freizuschalten, was zu tiefen Sorgenfalten auf manchen Fan-Stirnen geführt hat. Es gibt zwar keinen Season Pass, dafür wird Publisher Electronic Arts zusätzlich Geld verdienen, indem eben Lootboxen verkauft werden sollen. In einer Stellungnahme auf dem Firmenblog will der Entwickler DICE nun die Sorgen der Spieler zerstreuen, dass der Titel dadurch unfair werden könnte. Das berichtet Gamespot.

DICE: "Die stärksten Waffen können nur erspielt werden"

In der Stellungnahme schreibt DICE über einige Änderungen bei der Game-Balance, die nach der Testphase gemacht werden. Vor allem aber geht es um die Mikrotransaktionen im Spiel. Die Entwickler erklären, warum es ihrer Ansicht nach nicht möglich ist, sich den Weg an die Spitze der Ranglisten zu erkaufen – obwohl in den In den Schatzkisten unter anderem sogenannte Star Cards zu finden sind, die großen Einfluss auf das Gameplay nehmen können. "Wir wissen, dass Ihr eine Menge Fragen über die Kisten und den Fortschritt habt, daher wollen wir einige Dinge klären, weil das komplette System nicht in der Beta war. Um die Balance sicherzustellen, arbeiten wir daran, dass die stärksten Waffen nur erspielt werden können", lautet die zentrale Aussage von DICE.

Zum Benutzen von Star Cards ist ein bestimmter Rang notwendig

DICE behauptet aber, es sei mehr dazu nötig, um ein mächtiger Kämpfer zu werden, als eine Kiste zu kaufen und eine gute Star Card zu finden: "Man muss sich das Recht erspielen, Star Cards aufzuwerten und die meisten Waffen freizuschalten." Nur wer einen ausreichend hohen Rang im Spiel erreicht hat, wird dazu in der Lage sein – und das geht nur durch Spielen. Trotz dieser etwas schwammigen Zusicherungen der Entwickler gibt es etliche Spieler, die "Star Wars: Battlefront 2" gerne ohne das Lootbox-System zocken möchten. Den Entwicklern sind diese Wünsche zwar bekannt, aber es gibt keine Zusagen, dass es einen solchen Modus geben wird.

Pay-to-Win in "Star Wars: Battlefront 2"?

Stattdessen rechtfertigt DICE erneut, dass es anscheinend die Möglichkeit geben wird, mit Geld Einfluss auf den Spielfortschritt zu nehmen: "Wir wollen sicherstellen, dass das Spiel für beide Arten von Gamern richtig ausbalanciert ist: Für diejenigen, die alles erspielen wollen – aber auch für die anderen, die weniger Zeit haben und schneller Fortschritte machen wollen." Die Kritik, dass Erfolge in "Star Wars: Battlefront 2" nach dem Prinzip "Pay-to-Win" käuflich sind, dürfte nach diesem Statement eher zunehmen.

Release
"Star Wars: Battlefront 2"erscheint am 17. November für PC, PS4 und Xbox One.

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