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"Star Wars: Battlefront 2": Hat Disney Echtgeld-Käufe beendet?

Offenbar hatte Disney bei der Unterbrechung der Echtgeld-Käufe in "SWBF 2" seine Hände im Spiel.
Offenbar hatte Disney bei der Unterbrechung der Echtgeld-Käufe in "SWBF 2" seine Hände im Spiel. (©Electronic Arts 2017)

Angeblich soll Disney den Publisher Electronic Arts zur Unterbrechung der Mikrotransaktionen in "Star Wars: Battlefront 2" aufgefordert haben. Demnach war eine Intervention des Rechteinhabers der "Star Wars"-Marke notwendig und EA hätte den Schritt von sich aus nicht ergriffen.

Andrew Wilson, der CEO von Electronic Arts, soll einen Telefonanruf von Jimmy Pitaro, der bei Disney für interaktive Medien zuständig ist, erhalten haben. Das schreibt VentureBeat mit Bezug auf anonyme Insiderquellen. Ein paar Stunden später konnten Gamer in "Star Wars: Battlefront 2" keine In-Game-Käufe mehr mit Echtgeld tätigen. Der Bericht legt nahe, dass der Anruf des "Star Wars"-Rechteinhabers Disney die Ursache für die Unterbrechung der umstrittenen Mikrotransaktionen im "Star Wars-"Spiel von Electronic Arts gewesen ist.

Forderte Disney eine Unterbrechung der Mikrotransaktionen?

EA reagierte demnach nicht von sich aus auf die Beschwerden der Spieler, sondern auf Druck durch Disney. In "SWBF 2" dauert es 40 Stunden, um bekannte Figuren wie Darth Vader und Luke Skywalker freizuschalten, sofern die Spieler kein echtes Geld für sie ausgeben. Derweil müssen sie ganze 4528 Spielstunden investieren, um alle Inhalte ohne Mikrotransaktionen freizuspielen. EA schaltete die In-Game-Käufe nach Proteststürmen vorübergehend ab und möchte nun das Freispielen von Inhalten ohne Echtgeld erleichtern. Allerdings kündigte der Publisher eine Rückkehr von Mikrotransaktionen zu einem späteren Zeitpunkt an.

Disney möchte offenbar Kontroversen vermeiden

Auf Screenrant ist mehr über die möglichen Hintergründe zu erfahren, warum Disney interveniert haben könnte. Das Unternehmen möchte offenbar Kontroversen um die "Star Wars"-Marke unbedingt vermeiden. Die Mikrotransaktionen in Spielen lösten eine für Disney wohl unbequeme Debatte aus, ob Loot-Boxen und Co. eine Art "Einstiegsdroge" darstellen könnten, die Kinder an Glücksspiele heranführt. Disney hatte bereits die Regisseure von "Solo: A Star Wars Story" und "Star Wars: Episode IX" aufgrund von "kreativen Differenzen" ausgetauscht.

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