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"Star Wars Battlefront 2": Mehr Inhalte für Solo-Spieler geplant

"Star Wars: Battlefront 2" könnte mehr Offline-Inhalte bekommen.
"Star Wars: Battlefront 2" könnte mehr Offline-Inhalte bekommen. (©Electronic Arts 2017)

"Star Wars: Battlefront 2" wird wohl schon bald noch mehr Inhalte für Solo-Spieler bekommen. Nach dem Erfolg der letzten Erweiterung "Die letzten Jedi" scheint Hersteller Electronic Arts (EA) seine Pläne für künftige DLCs zu ändern. Per Tweet kündigen die Entwickler noch mehr Offline-Inhalte an.

Momentan deuten alle Zeichen darauf, dass "Star Wars: Battlefront 2" sich mehr in Richtung Offline-Spiel entwickelt, als etwa der Vorgänger "Star Wars: Battlefront". Schon der aktuelle DLC "Die letzten Jedi" setzt ja auch die Solo-Kampagne fort. Jetzt hat eines der drei beteiligten Entwicklerstudios, Criterion Games, angekündigt, dass man die Forderungen der Fans nach mehr Offline-Inhalten berücksichtigen will, berichtet SegmentNext.

Pläne für künftige DLCs von "Star Wars: Battlefront 2" angepasst

Auf Twitter schreibt das Studio: "Wir haben gerade einige unserer Pläne für künftige DLCs von Criterion angepasst, weil wir die Forderungen der Fans nach mehr Offline-Inhalten hören, seit das Spiel Release gefeiert hat. Wir arbeiten daran, wie diese Inhalte aussehen könnten, aber wir sind bestimmt nicht taub dafür, was die Spieler wollen." Interessant ist diese Ankündigung auch unter dem Aspekt, dass EA ja versprochen hat, dass DLCs kostenlos sein werden.

Das Statement der Entwickler könnte auch etwas mit dem Skandal um die Mikrotransaktionen im Spiel zu tun haben, worauf Hersteller Electronic Arts das System vorerst deaktivieren musste. Daher ist das Loot-System, das die Online-Modi ursprünglich spannender machen sollte, derzeit nicht verfügbar. Vielleicht wäre ein "kosmetisches" Loot-System sogar besser, wenn es jetzt mehr Offline-Inhalte für den "Star Wars"-Titel geben sollte. Wie genau das aussehen könnte, sagen die Entwickler von Criterion nicht, aber das "Star Wars"-Universum ist schließlich groß genug.

Skandal um Mikrotransaktionen hatte massive Auswirkungen

Der Skandal um die Mikrotransaktionen hat übrigens deutliche Auswirkungen auf die Verkaufszahlen von "Star Wars: Battlefront 2" gehabt. Laut Wall Street Journal sind von dem Titel im ersten Monat nach Release in den USA nur 882.000 physikalische Exemplare verkauft worden – etwa 50 Prozent weniger als vom Vorgänger – trotz in Teilen besserer Qualität. "Star Wars: Battlefront"  ging in der gleichen Zeitspanne nach dem Release noch 2,1 Millionen Mal über die Ladentische.

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