"Star Wars: Battlefront 2": Verkäufe schwach, Lootboxen bald zurück?

Die Rückkehr der Lootboxen? "Star Wars: Battlefront 2" verkauft sich schlechter als geplant.
Die Rückkehr der Lootboxen? "Star Wars: Battlefront 2" verkauft sich schlechter als geplant. (©Electronic Arts 2017)
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Nach dem Riesenskandal um käufliche Lootboxen in "Star Wars: Battlefront 2" im letzten Jahr hatte Publisher Electronic Arts (EA) die Mikrotransaktionen zunächst komplett abgeschaltet. Jetzt schwächelt der Titel in den Augen des Publishers, und man plant, die zusätzliche Einnahmequelle in den nächsten Monaten wieder zu aktivieren.

EA hat bestätigt, dass man neun Millionen Exemplare von "StarWars: Battlefront 2" im ersten Quartal nach dem Start verkaufen konnte. Das hört sich nach viel an, liegt aber deutlich unter den 15 Millionen Stück, die 2015 beim Neustart der "Battlefront"-Reihe über die Ladentheken gingen. In einem Finanzcall sagte Finanzvorstand  Blake Jorgensen, dass EA eigentlich mit zehn Millionen Verkäufen im ersten Quartal gerechnet habe, schreibt Gamespot.

Erst abgeschaltet, bald wieder da: Lootboxen

In diesem Zusammenhang stellte Jorgensen dann auch gleich klar, dass die im Spiel extrem umstrittenen und daher deaktivierten Mikrotransaktionen "in den nächsten Monaten" wieder eingeführt werden. Einen konkreten Termin ließ der Manager aber nicht durchblicken. Nach dem massiven Ärger mit den Lootboxen sind alle sehr gespannt darauf, was EA machen wird, damit das System beim Neustart nicht wieder ein Rohrkrepierer wird. EA gibt sich einstweilen selbstbewusst und verbreitet, dass "Mikrotransaktionen ein Mittel sind, die Erfahrung in unseren Spielen zu erweitern".

Obwohl "Star Wars; Battlefront 2" das von EA gesteckte Ziel von zehn Millionen verkauften Exemplaren deutlich verfehlt hat, ist die Zahl mit neun Millionen dennoch sehr hoch. Finanzvorstand Jorgensen sagt, dass EA jetzt erwartet, noch etwa drei Millionen Exemplare während des restlichen Geschäftsjahrs zu verkaufen, um auf etwa 12 Millionen Exemplare zu kommen. Beim Vorgänger waren es noch 14 Millionen.

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