Steam enthüllt: (Fast) kein Mensch spielt PC-Games in 4K-Auflösung

Monster Hunter: World
Moderne Titel wie "Monster Hunter World" laufen auch auf dem PC in 4K – aber kaum jemand nutzt die UHD-Auflösung. (©Capcom 2017)
David Albus Überbrückt Ladepausen in PC-Games an der Nintendo Switch – und umgekehrt.

4K-Auflösung ist im Gaming derzeit eine Art Goldstandard, auf den vor allem Konsolen-Games abzielen. Auf dem PC, wo die höhere Pixel-Zahl dank stärkerer Hardware eigentlich viel leichter erreichbar wäre, wird die Technik aber kaum angenommen – das zumindest legen neue Steam-Statistiken nahe.

Als größter digitaler Shop für PC-Games hat Steam einen recht guten Einblick in das Nutzungsverhalten des klassischen PC-Gamers. Immer wieder veröffentlicht Plattformbetreiber interessante Statistiken zu diesem Thema – zuletzt etwa zur Nutzung von Controllern. Nun gibt es erhellende neue Erkenntnisse zur Bildschirmauflösung.

Weniger als 1,5 Prozent der Steam-Nutzer zocken in 4K

Dabei zeigt sich: Bei der ständigen Jagd nach Superlativen gerät gern einmal in Vergessenheit, dass neue Technologien oft nur langsam von Endkunden angenommen werden. Gut sichtbar wird das an der Nutzung von 4K-Auflösung bei PC-Games: Nur 1,32 Prozent der Steam-Nutzer spielen laut der Statistik in der gerade schwer angesagten Ultra-HD-Auflösung. Die mit 62,06 Prozent am weitesten verbreitete Auflösung ist 1920 x 1080 – das "klassische" Full HD. Die meisten PC-Gamer haben also offenbar entweder keine 4K-fähige Grafikkarte oder keinen entsprechenden Monitor.

Ist 4K vor allem ein Konsolen-Thema?

4K ist also momentan offenbar vor allem im Konsolen-Segment ein echtes Thema – wobei auch noch fraglich ist, wie viele Besitzer einer PS4 Pro und Xbox One X überhaupt einen Fernseher haben, mit dem sie die hohe Auflösung auch nutzen können.

Einschränkend muss aber natürlich auch angemerkt werden, dass die Statistik ein paar blinde Flecken hat: Zum einen deckt Steam zwar einen großen Teil des PC-Gaming-Marktes ab, aber natürlich nicht alles. Zum anderen wurden die Daten freiwillig erhoben – möglicherweise gibt es also viel mehr 4K-Gamer, die ihre Specs bloß nicht preisgeben wollten.

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