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Studie zeigt: Rennspiel-Fans sind schlechtere Autofahrer

Gefährliche Manöver mit dem Auto gehören nicht auf die Straße, sondern in Rennspiele!
Gefährliche Manöver mit dem Auto gehören nicht auf die Straße, sondern in Rennspiele!

Du liebst Rennspiele? Dann haben wir eine schlechte Nachricht für Dich: Möglicherweise bist Du ein miserabler Autofahrer, hältst Dich aber trotzdem für den Straßengott! Zumindest lautet so das Ergebnis einer neuen Studie aus Großbritannien.

Die Studie, über die der britische Telegraph berichtet, basiert auf einer Umfrage unter 1.250 Autofahrern. Sie zeigt: Rennspiel-Fans sind die schlechteren Verkehrsteilnehmer – denn sie haben mehr Unfälle und Geschwindigkeitsverstöße auf dem Kerbholz.

Alarmierende Zahlen

Aus der Studie geht hervor, dass mehr als ein Fünftel der Befragten zugaben, Manöver aus Games auch auf echten Straßen zu probieren. Eine erschreckende Entwicklung, wie ein Sprecher von Brake, einer Stiftung für Verkehrssicherheit, festhält: "Die Fahrer, die zugaben, auf den Straßen gefährliche Aktionen aus den Games zu testen, riskieren das Leben der anderen Straßenteilnehmer. [...] Sie sollten wissen, dass ihre Aktionen in der Realität ernsthafte Konsequenzen haben. Es gibt absolut keine Rechtfertigung für einen Fahrer, diese Manöver auf der Straße auszuprobieren und Menschenleben in Gefahr zu bringen."

Racing-Game-Enthusiasten haben mehr Strafzettel und Unfälle

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Autofahrer, die täglich Rennspiele spielen, bewerten ihr Fahrverhalten besser als jene, die sie nicht oder nur selten spielen. Racing-Gamer gaben sich im Schnitt 8,7 von 10 möglichen Punkten für ihren Fahrstil. Verkehrsteilnehmer ohne Gaming-Ambitionen kamen im Schnitt auf 7,84 Punkte.

Außerdem: Wer täglich Rennspiele spielt, hat im Schnitt mehr Verkehrsdelikte zu verzeichnen. 26 Prozent der Auto fahrenden Gamer gaben an, dass sie zwei oder mehr Strafzettel wegen zu hoher Geschwindigkeit erhalten haben. Der Durchschnitt aller Befragten liegt bei 19 Prozent. Bei denjenigen, die nie Rennspiele spielen, lag die Zahl sogar nur bei 17 Prozent.

Rennspieler sind zudem häufiger in Unfälle verwickelt: Seit sie ihren Führerschein haben, waren sie im Schnitt in 1,3 Unfälle verwickelt. Der Schnitt unter allen Befragten liegt hingegen bei 0,6.

Autohändler gibt Studie in Auftrag

In Auftrag gegeben wurde die Studie vom Unternehmen Carwow, das Autokäufern dabei hilft, Fahrzeuge direkt von Franchise-Händlern zu erwerben. Durchgeführt wurde sie von der PR- und Analyseagentur Censuswide.

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