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Nur dank "Super Mario Odyssey" hat die Switch Bewegungs-Sensoren

Die Bewegungs-Sensoren in den Joy-Cons der Nintendo Switch geben der Hybrid-Konsole die besten Eigenschaften der Wii mit. Dass Schütteln als Input-Möglichkeit überhaupt verfügbar ist, verdankt die Konsole aber offenbar einem ganz bestimmten Spiel – "Super Mario Odyssey".

In einem neuen Video blickt der YouTuber Beta64 hinter die Kulissen der Entwicklung von "Super Mario Odyssey". Dabei fördert er jede Menge interessante Details zu dem Open-World-Platformer zutage und vergleicht etwa frühe Fassungen des Games mit der letztlich veröffentlichten Version.

Nintendo Switch verdankt "Super Mario Odyssey" Motion-Steuerung & Vibration

Besonders aufschlussreich ist dabei der Blick in die Produktionsgeschichte des Spiels: So habe Nintendo bereits 2013 im Anschluss an das Wii-U-Game "Super Mario 3D World" mit der Entwicklung begonnen. Zeitgleich startete die Arbeit an der Nintendo Switch, was die "Mario"-Macher in die komfortable Situation brachte, ein wenig Einfluss auf die Hardware nehmen zu können. Und weil Marios Kappenwurf schon früh als Gameplay-Feature feststand und sich die Joy-Cons der Switch für die Wurfbewegung anboten, wünschten sich die Entwickler Bewegungs-Sensoren und Rumble-Features an der neuen Konsole. Bekanntlich wurde ihnen ihr Wunsch erfüllt und Marios neues Abenteuer macht entsprechend großzügigen Gebrauch von der Motion-Steuerung.

Blick hinter die Kulissen eines Nintendo-Topspiels

Auch über die Design-Philosophie hinter "Super Mario Odyssey" gibt das Video Auskunft: So erfahren wir, dass Nintendo bei der Entwicklung der Mechaniken und Levels auf das Überraschungsmoment setzte, damit die Spieler an jeder Ecke etwas Neues und Unerwartetes entdecken konnten. So entstand auch die Idee, jedes Königreich, das Mario durchreist, als eigene kleine Sandbox-Umgebung zu gestalten – nach dem Vorbild der "Hakoniwa" genannten japanischen Miniatur-Gärten.

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