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Trotz "Fortnite" & "PUBG" glaubt "God of War"-Director an Singleplayer

Der Game Director von "God of War" sieht das Ende von Singleplayer-Spielen noch lange nicht gekommen.
Der Game Director von "God of War" sieht das Ende von Singleplayer-Spielen noch lange nicht gekommen. (©Sony PlayStation 2018)

Battle-Royal-Spiele wie "Fortnite" oder "PUBG" scheinen derzeit das Maß aller Dinge zu sein. Doch der klassische Singleplayer-Modus sei noch lange nicht am Ende, betonte der Game Director von "God of War" jetzt in einem Interview.

Vielmehr sei der herkömmliche Einzelspieler-Modus wie "Phönix", heißt es im Interview, das IGN mit Game Director Cory Barlog führte. Wenngleich der Tod des Singleplayer-Modus über die Jahre immer wieder prognostiziert wurde, sieht Barlog die Sache entspannter. Er sei der festen Überzeugung, dass Story-basierte Spiele weiterhin ihre Berechtigung haben und es nach wie vor einen festen Platz für diese Art von Games gebe. "Singeplayer-Spiele sind nunmehr der Phönix", so der Spieleentwickler.

"God of War"-Game Director will nicht an Spielen ohne Story arbeiten

Der Hype um Battle-Royal-Spiele wie "Fortnite" oder "PUBG" scheint an Barlog vorbeizuziehen. Er selbst wolle nicht an Spielen ohne jegliche Story-Komponente arbeiten. Sie hätten schlicht nichts, was ihn anziehen würde: "Wettkampf motiviert mich nicht". Er verteufle Wettkämpfe allerdings auch nicht und finde es gut, dass es sie gebe. Doch sie seien "nicht mein Ding". Weiter glaubt Barlog fest an eine friedliche Co-Existenz beider unterschiedlicher Modi. "Es geht nicht um einen Wettbewerb zwischen Multiplayer und Einzelspieler". Stattdessen seien sie entweder gleichzeitig lebendig oder eben tot – ganz so wie Schrödingers Katze.

Dass Barlog weiß, wovon er spricht, wird beim Spielen des PS4-Exklusivtitels "God of War" rasch klar: In unserem Test konnte das Spiel nahezu auf ganzer Linie überzeugen. Natürlich ganz besonders: die feinsinnige Story.

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