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Trotz Versprechen: Ingame-Käufe in "Fallout 76" werden erweitert

Ein gebrochenes Versprechen sorgt bei "Fallout 76"-Spielern erneut für Enttäuschung.
Ein gebrochenes Versprechen sorgt bei "Fallout 76"-Spielern erneut für Enttäuschung.

Nach dem katastrophalen Launch von "Fallout 76" wollte Bethesda eigentlich alles Mögliche dafür tun, das Spiel doch noch auf den rechten Weg zu rücken. Leider sorgt ein gebrochenes Versprechen bezüglich Mikrotransaktionen nun aber erneut für Enttäuschungen bei den Spielern.

Wie Bethesda gestern ankündigte, werden mit dem neusten Update Basic Repair Kits im Atomic Shop von "Fallout 76" angeboten. Das wäre soweit kein Problem, denn es bleibt ja jedem Spieler selbst überlassen, ob er echtes Geld dafür hinblättern möchte. Problematisch ist das Versprechen, dass Pete Hines noch vor dem Launch bezüglich Mikrotransaktionen gab. Er behauptete seinerzeit, dass der Atomic Shop nur kosmetische Inhalte erhalten werde. Dieses Versprechen wurde nun gebrochen, wie Gamerant berichtet.

Versprochen ist versprochen

"Der gesamte Content, den wir für 'Fallout 76' herausbringen – alle DLCs, der komplette Post-Launch-Kram – wird kostenlos sein [...] Der Atomic Shop ist für kosmetische Sachen", versprach Pete Hines. Mit dem gestrigen Update wurde dieses Versprechen nun offensichtlich gebrochen. Klar, das Basic Repair Kit verschafft Käufern keine wahnsinnigen Vorteile gegenüber anderen Spielern – zumal das Item auch durch das Abschließen von In-Game-Herausforderungen erhalten werden kann. Aber es geht ums Prinzip: Es wurde versprochen, dass im Atomic Shop nur kosmetische Gegenstände verkauft werden würden und das ist nun nicht mehr der Fall.

 Spieler zeigen sich enttäuscht

Dass die Spieler nicht gerade begeistert darüber sind, ist verständlich. Auf ResetEra haben zahlreiche Nutzer bereits ihre Enttäuschung zum Ausdruck gebracht. Damit setzt sich Bethesdas Serie von Fehltritten weiter fort und selbst mit den ausstehenden Features der "Wild Appalachia"-Expansion könnte es schwer werden, den freien Fall von "Fallout 76" noch abzubremsen.

Das sagt Michael:
Bethesdas Feldversuch, das "Fallout"-Konzept in den Multiplayer zu verfrachten, stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Und die vielen Fehltritte haben ihr Übriges getan. Ich persönlich habe das Game ja mittlerweile als gescheitertes Experiment abgeschrieben.
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