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TURN ON Weekly: iPhone 7, AirPods-Spott & Sony PS4 Pro

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iPhone 7 Sideshot.jpg (©Apple 2016)

iPhone 7, PS4 Pro und Apple Watch Series 2 - an der Technik-Front liegt eine bewegte Woche hinter uns. Doch der eigentliche Gewinner könnte diesmal "James Bond" heißen. Warum das so ist und was in dieser Woche sonst noch wichtig war, verrät Dir TURN ON Weekly.

Das iPhone 7 ist da – naja, fast

Am Mittwochabend hat Apple das iPhone 7 vorgestellt. Das neue Modell soll natürlich alles etwas besser machen als der Vorgänger und kommt mit einem schnelleren Prozessor, einem verbesserten Display, einem wasserfesten Gehäuse und einem größeren Akku. Außerdem gibt es diesmal auch in der kleinen 4,7-Zoll-Variante einen optischen Bildstabilisator.

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Das iPhone 7 wird am 16. September veröffentlicht. (©Apple 2016)

Anders als in den letzten Jahren fallen die Unterschiede zwischen dem normalen iPhone und der Plus-Variante mittlerweile deutlich größer aus. So kommt das große Modell unter anderem mit einer Dual-Kamera daher, die mit zwei Linsen und zwei Sensoren einige ziemlich nette Spielereien erlaubt. Der Kopfhöreranschluss wurde allerdings bei beiden Versionen gestrichen.

Vorbestellen lassen sich iPhone 7 und iPhone 7 Plus übrigens ab Freitag und zu kaufen gibt es die Smartphones dann ab dem 16. September – so zumindest der Plan von Apple. Einige Schlangen vor lokalen Apple Stores dürften sicherlich auch wieder drin sein. Ob es sich überhaupt lohnt, jetzt auf das iPhone 7 umzusteigen, muss allerdings jeder für sich selbst herausfinden.

Die neuen AirPods als Design-Fail

Weil das iPhone 7 keinen klassischen Kopfhöreranschluss besitzt, bringt Apple erstmals ein eigenes Bluetooth-Headset auf den Markt. Die AirPods sind im Grunde einfach nur EarPods ohne Kabel – jedenfalls, was die Soundqualität angeht. Dank eines eigens von Apple entwickelten WLAN-Chips sollen diese sich jedoch besonders einfach mit dem iPhone koppeln lassen.

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Die merkwürdigen neuen AirPods von Apple. (©Apple 2016)

Für Begeisterungsstürme sorgten die kabellosen Kopfhörer allerdings nicht. Das könnte am sehr hohen Preis von 179 Euro liegen oder an der Tatsache, dass der Klang nicht besser sein soll als bei den Standard-EarPods. Es könnte aber auch am Design liegen, das zwar eigenständig, aber nicht besonders hübsch ist. Der vielleicht größte Design-Fail ist allerdings ein fehlendes Halteband, welches verhindert, dass die Kopfhörer beim Herausrutschen aus dem Ohr auf den Boden fallen. Bei den originalen EarPods kommt das bekanntlich schon mal vor. Im Netz sorgten die Bluetooth-Kopfhörer jedenfalls für eine Menge Spott.

Sony bringt die PS4 Pro

Genau wie Apple verpasst auch Sony seinem erfolgreichsten Produkt ein Update: Bei der am Mittwoch vorgestellten PS4 Pro handelt es sich um eine aufgebohrte PlayStation 4 mit neuem Prozessor und verbesserter Grafikleistung. Zudem unterstützt die Konsole nun HDR und 4K – jedenfalls ein bisschen. Denn die PS4 Pro kann zwar Filme von Netflix und YouTube in Ultra HD wiedergeben, verzichtet aber seltsamerweise auf ein 4K Blu-ray-Laufwerk.

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Die PS4 Pro ist eine aufgemotzte PlayStation 4. (©YouTube / Sony 2016)

Gespielt werden auf der Pro die gleichen Games wie auf der ursprünglichen PS4. Allerdings haben Entwickler die Wahl, den Titeln entweder eine höhere Auflösung, Framerate oder mehr Effekte zu spendieren – der aufgebohrten Grafikkarte sei Dank. Wirklich nativ berechnete 4K-Games werden wir auf der PS4 Pro allerdings wohl eher selten sehen. Stattdessen setzt Sony auf das Hochskalieren von Full HD- beziehungsweise QHD-Bildern. Ein bisschen ist die neue Konsole also eine 4K-Mogelpackung. Erhältlich sein soll die PS4 Pro ab dem 10. November.

Eine neue PS4 Slim soll es übrigens auch geben. Die kann das gleiche wie die bisherige PS4, ist aber etwas kleiner. Ob sich die Slim lohnt oder Käufer lieber zur Xbox One S greifen sollten, versuchen wir in einem Vergleich zu klären.

Die neue Apple Watch sieht aus wie die alte

Neben dem iPhone 7 ist die neue Apple Watch Series 2 fast ein wenig untergegangen. Kein Wunder, denn sie unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum vom Vorgängermodell. Das Gehäuse bleibt gleich und auch an der Bedienung über die Krone ändert sich nichts. Neu sind eingebautes GPS und ein wasserdichtes Gehäuse. Ansonsten gibt es noch einen schnelleren Prozessor und einen größeren Akku. Wie schon eine Woche zuvor bei der Vorstellung der Samsung Gear S3 scheint sich der Hype – zumindest bislang – jedoch in Grenzen zu halten. Ist der Smartwatch-Boom etwa schon wieder vorbei?

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Die neue Apple Watch sieht eigentlich aus wie immer. (©Apple )

Daniel Craig soll um jeden Preis "James Bond" bleiben

James Bond ist wohl der bestbezahlte Agent der Geschichte. Zumindest Schauspieler Daniel Craig könnte Gerüchten zufolge die unglaubliche Summe von 150 Millionen US-Dollar kassieren, wenn er in zwei weiteren Filmen in die Rolle des britischen Geheimagenten schlüpft. Angeblich hat Sony Pictures ein entsprechendes Angebot bereits auf den Tisch gelegt.

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Lässt sich Daniel Craig mit viel Geld umstimmen? (©cc/wikimedia/Glyn Lowe 2015)

Bislang war Craig in vier Filmen als Bond zu sehen. Allerdings soll der Brite mittlerweile keine Lust mehr haben, den coolen Agenten zu spielen und alle bisherigen Angebote ausgeschlagen haben. Zeit für einen neuen 007, möchte man also meinen. Anscheinend hat Sony aber ziemliche Probleme, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Man darf also gespannt sein, wer im nächsten Bond-Film die explodierenden Zigarren rauchen wird.

"Narcos" soll auch ohne Pablo weitergehen

Eigentlich waren viele Zuschauer ja der Meinung, dass eine zweite Staffel der Gangster-Serie "Narcos" ziemlich überflüssig sei. Immerhin wurden rund 95 Prozent der Geschichte um den kolumbianischen Drogenkönig Pablo Escobar bereits in Season eins erzählt. Nun plant Netflix aber sogar eine dritte und vierte Staffel und könnte die Geschichte darin ohne ihren Hauptcharakter weiterführen.

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"Narcos" soll ohne Pablo Escobar weitergehen. (©Daniel Daza/Netflix 2016)

Offenbar werden also andere Gangster in den Fokus der Serie rücken. Ob das den Fans gefällt oder ob "Narcos" damit nur künstlich am Leben gehalten wird, werden wir vermutlich erst in einem Jahr erfahren. Gerade wurde bei Netflix erst einmal die zweite Staffel veröffentlicht.

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