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Übermenschliche "Beat Saber"-Spieler? Entwickler passen VR-Technik an

Ein epileptischer Anfall im Club? Nein, nur eine schnelle Runde "Beat Saber!"
Ein epileptischer Anfall im Club? Nein, nur eine schnelle Runde "Beat Saber!"

Menschen mit Superfähigkeiten gibt's nur im Kino – oder? Falsch! Einige Fans des Musikspiels "Beat Saber" schwingen die virtuellen Lichtschwerter schneller, als manche Entwickler es für menschenmöglich gehalten haben. Die Folge: Nun muss sogar die VR-Technik angepasst werden.

"Beat Saber" testet Dein Rhythmusgefühl und Deine Koordination: Im Takt der Musik haust Du mit virtuellen Lichtschwertern auf farbige Blöcke ein und sammelst dabei Highscores. Manche Spieler bewegen die Motion Controller dabei so schnell, dass Steam VR ihre Moves nicht mehr erkennen kann, wie The Verge berichtet.

3600 Grad in einer Sekunde

Valves Tracking-System Lighthouse kommt da einfach nicht mehr mit. Absolute "Beat Saber"-Profis drehen die Motion Controller, die zum Zocken per VR benötigt werden, um unfassbare 3600 Grad pro Sekunde. Oder anders ausgedrückt: Um auf diese Geschwindigkeit zu kommen, müsstest Du Dein Handgelenk in nur einer Sekunde etwa 20 mal um 180 Grad drehen. Probier das ruhig mal aus. Wir warten so lange.

Da müssen die Entwickler natürlich reagieren: Im letzten Changelog von Steam VR wurden Anpassung der Tracking-Technik angekündigt. Die Grenzen dessen, was die Entwickler für "menschenmöglich" hielten, würden demnach nach oben verschoben.

Musikspiel oder Workout ... ?

Falls Du "Beat Saber" selber noch nicht gespielt hast und Dir nicht so recht vorstellen kannst, wie man ein Musikspiel mit Lichtschwertern spielt, sieh Dir einfach das folgende YouTube-Video an.

Da sieht man es mal wieder: Wir Spieler werden regelmäßig unterschätzt – sogar von den Entwicklern!

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