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Videobeweis: Wer "Fortnite" bei 30 FPS spielt, ist klar benachteiligt

Wer in "Fortnite" keine Chance hat, kann jetzt der Framerate die Schuld geben.
Wer in "Fortnite" keine Chance hat, kann jetzt der Framerate die Schuld geben.

Dass eine hohe Framerate Vorteile in Multiplayer-Games bringt, behaupten viele. Für "Fortnite" gibt es jetzt den Beweis: Ein Video zeigt Schießübungen bei verschiedene Bildraten im direkten Vergleich – und wer mit nur 30 Bildern pro Sekunde feuert, hat tatsächlich das Nachsehen.

Die Experten von Eurogamers Digital Foundry haben die Probe aufs Exempel gemacht und für "Fortnite" bewiesen, dass eine höhere Framerate tatsächlich handfeste Vorteile mit sich bringt. Der Testaufbau sah wie folgt aus: Auf einer privaten Insel entstand ein provisorischer Schießstand aus Metallwänden, auf den dann mit einem Automatikgewehr gefeuert wurde – bei 300 FPS, bei 60 FPS und bei 30 FPS. Wo fällt die Wand zuletzt?

Niedrige Framerate macht das Automatikgewehr 5,2 Prozent langsamer

Ergebnis: bei 30 FPS. Während zwischen 300 und 60 FPS kaum ein messbarer Unterschied bestand, dauerte es mit der niedrigsten Framerate 1,44 Sekunden länger, das Ziel zu zerstören – das entspricht 5,24 Prozent. Bei einer zweiten Messung waren es sogar 6,45 Prozent. Für kompetitive Spieler können gut eineinhalb Sekunden Verzögerung schon einen enormen Unterschied machen, wie Eurogamer schreibt.

Framerate-Bug: Epic Games weiß Bescheid

Die Tester weisen allerdings auch darauf hin, dass der große Einfluss der Framerate ein dezidiertes Problem der Unreal Engine 4 sein dürfte, in der "Fortnite" läuft. Entwickler Epic Games bestätigte auf Nachfrage, dass es sich bei den unterschiedlichen Feuerraten bei unterschiedlicher Framerate um einen Bug in der Engine handle, an dessen Behebung man bereits arbeite.

Auf vielen Plattformen – darunter PS4 und Xbox One – läuft "Fortnite" dazu ohnehin mit mindestens annähernd 60 FPS. Lediglich auf Nintendo Switch, eher schwachbrüstigen PCs und einigen Mobilgeräten ist die Framerate bei 30 Bildern festgesetzt. Wer es mit dem kompetitiven Spiel ernst meint, setzt vermutlich eh auf die leistungsstärkste Plattform.

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