Vorbestellungen für Ataribox starten – ohne Infos über die Spiele

Ataribox kommt
Die Ataribox kann jetzt vorbestellt werden. (©Atari 2017)

Diese Woche startet der Vorverkauf für die Ataribox. Die Konsole im Retro-Stil wurde vor einigen Monaten überraschend von Atari angekündigt und biegt jetzt anscheinend auf die Zielgerade ein. Unklar ist allerdings noch, welche Spiele auf der Box sein werden. Außerdem soll eine Finanzierungs-Kampagne auf Indiegogo starten.

Auch ein Release-Datum für die ziemlich antik wirkende Konsole ist noch unbekannt, klar ist nur, dass sich das Gerät ab dem 14. Dezember bestellen lässt, wie der Hersteller jetzt den Fans direkt per Mail mitteilte, berichtet Venturebeat.  Der Preis für die Konsole von Atari, die mit dem Betriebssystem Linux betrieben wird, soll zwischen 250 und 300 US-Dollar liegen.

Nach 20 Jahren die erste Gaming-Hardware von Atari

"Wir bei Atari", schreibt der Hersteller in seiner Mail, "sind aufgeregt darüber, dass wir nach 20 Jahren unsere erste Gaming-Hardware präsentieren können. Die Vorbestellungen starten offiziell am 14. Dezember 2017. Unsere Community ist das  absolute Rückgrat von Atari und wir wollen den ersten Käufern die Chance bieten, eine Ataribox für einen besonders günstigen Preis zu bekommen." Wie dieser Preis aussieht und wie viele Besteller in den Genuss des Angebots kommen, ist jedoch noch offen.

Offen ist auch der Release-Termin der Retro-Konsole. Zuletzt hieß es, dass das Atari-Gerät im späten Frühling 2018 in den Verkauf gehen könnte. Völlig unbekannt sind auch die Titel, die man dann auf dem Gerät finden wird. Dazu kein Wort, sodass eine Bestellung jetzt natürlich ein gewisses Risiko darstellt. Ganz egal, wie cool die Prototypen aussehen.

Konsole kommt zusammen mit Klassiker-Paket

Klar ist, dass zusammen mit der Konsole ein Paket von Klassiker-Spielen von Atari veröffentlicht werden wird. Zusätzlich soll die Box aber auch in der Lage sein, etwa aktuelle Indie-Titel abzuspielen. Außerdem soll die Box Streaming beherrschen, Musik abspielen können und es lassen sich auch Apps installieren. Was hier genau geht und wo die technischen Grenzen liegen, muss man sehen. Der Preis lässt aber auf eine mit der Nintendo Switch vergleichbare Leistung schließen. In dem Gerät soll ein AMD-Prozessor mit einer Radeon-Grafik arbeiten, was etwa auf die Leistungsfähigkeit eines Mittelklasse-PCs schließen lässt.

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