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Wer "H1Z1" auf PS4 Pro zockt, hat einen Vorteil im Spiel

"H1Z1" für PS4: Eine gute Alternative zu "Fortnite"?
"H1Z1" für PS4: Eine gute Alternative zu "Fortnite"? (©Daybreak Games 2018)

Die offene Beta von "H1Z1" auf der PS4 erfreut sich bei Millionen von Spielern großer Beliebtheit. Wie sich nun herausstellt, haben Besitzer der aufgebohrten PS4 Pro gegenüber der Standard-Konsole allerdings bisher einen leichten Vorteil im Spiel. 

Mit dem PS4-Port von "H1Z1" gibt es seit Kurzem ein weiteres Battle-Royale-Spiel auf der PlayStation, das sich kostenfrei herunterladen lässt. Entwickler Daybreak Games hat sich das Ziel gesetzt, ein Spielerlebnis in 60 Bildern pro Sekunde zu bieten, so wie es auch das dominante "Fortnite" auf der PS4 meistens schafft. Wie Digital Foundry nun feststellt, kommt "H1Z1" aber bisher lediglich auf der PS4 Pro diesem FPS-Ziel nahe, wodurch Spieler mit einer Standard-Konsole einen gewissen Nachteil in Kauf nehmen müssen.

PS4-Pro-Spieler reagieren im Schusswechsel schneller

So schafft die Basis-PS4 "H1Z1" lediglich auf 40 bis maximal 50 FPS, was gegenüber den bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf der PS4 Pro nach einem geringen Unterschied klingt. Dennoch kann dies in einem Spiel, in dem es hauptsächlich um schnelle Reaktionen in Sekundenbruchteilen geht, über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die meisten anderen Multiplayer-Games limitieren die Framerate daher auf einen entsprechenden Wert, um Nachteile im Spiel zu vermeiden.

Interessanterweise rendert auch nur die PS4 Pro "H1Z1" zum jetzigen Zeitpunkt in nativem 1080p, wogegen die Standard-Konsole die ungewöhnliche Auflösung von 1696x954 ausgibt – wahrscheinlich, um eine möglichst hohe Bildwiederholrate zu ermöglichen.

"H1Z1": Normale Probleme in einer offenen Beta

Allerdings handelt es sich bei "H1Z1" für PS4 eben auch um eine offene Beta, Daybreak Games wird also weiterhin daran arbeiten und wohl auch die Bildwiederholrate auf der Standard-PS4 noch verbessern. Bis dahin werden hoffentlich auch weitere Bugs behoben. Gerade zum Start der Testphase mussten Spieler zum Beispiel äußerst lange Wartezeiten bei Login und Spielstart in Kauf nehmen.

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