News

Wii Mini? Modder stopft Nintendo-Konsole in Pfefferminz-Dose

Wie klein ist zu klein? Ein Bastler hat den Test mit der Nintendo Wii gemacht und die Konsole samt Bildschirm in eine Metalldose für Pfefferminz-Bonbons gemoddet. Sie funktioniert – aber nur so gerade, ziemlich unbequem und nicht sonderlich lange.

"Hallo zusammen. Heute zeige ich euch mein neuestes Projekt. Es heißt 'Kill Mii' und ist das schrecklichste Gerät aller Zeiten" – so unenthusiastisch eröffnet der Modder Aurelio Mannara, alias Shank Mods, sein Video, in dem er seine doch ziemlich beeindruckende Bastelleistung vorführt: eine Nintendo Wii als Handheld-Konsole im wohl kleinstmöglichen Format.

Passt die Wii in eine Bonbon-Dose?

Über den Zeitraum von einem Jahr entwarf und baute Mannara seine Kreation, für die er das Innenleben einer Nintendo Wii auf das absolut Notwendigste zurechtschnitt und die Konsole – zusammen mit einem Bildschirm, einem Lautsprecher, einer Batterie und allen nötigen Bedienelementen – in eine Pfefferminz-Bonbon-Dose der populären britischen Altoids stopfte. "In der Modding-Community ist die Frage 'Bekommst Du es in eine Altoids-Dose?' ein langlebiger Insider-Witz", lautet Mannaras unkomplizierte Begründung für sein Projekt.

Komplette Nintendo-Konsole als unbequemster Handheld der Welt

Der Modder legt Wert darauf, dass es sich beim Innenleben der Metalldose nicht um einen Emulator handelt, sondern um eine echte Wii, die alle dafür gedachten Spiele in Echtzeit abspielen kann. Sogar die Wiimote-Controller sind dank integrierter Infrarot-Sensoren mit der Mikro-Konsole nutzbar.

Spaß macht das Zocken auf dem Handheld aber wohl nur bedingt: Die Dose wird heiß und liegt alles andere als gut in der Hand, die Buttons sind klein und frickelig (der "Start"-Knopf war im Video bereits abgebrochen), die Batterie ist nach rund 10 Minuten leer und braucht dann über eine Stunde zum Aufladen. Macht aber nichts: Beeindruckend ist die selbstgebaute Wii Mini trotzdem.

Artikel-Themen
close
Bitte Suchbegriff eingeben