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Wunder der Technik: "Doom Eternal" läuft auf Kühlschrank-Display

Es ist schon eine Art Running-Gag geworden, das Original "Doom" von 1993 auf allen möglichen Geräten mit Displays laufen zu lassen. Der Shooter-Klassiker lief schon auf Druckern, Geldautomaten, Taschenrechnern und sogar auf einem Schwangerschaftstest. Nun hat es der aktuellste Titel der Reihe, "Doom Eternal", auf das Display eines Kühlschranks geschafft.

Richard Mallard ist es gelungen, "Doom Eternal" auf seinem smarten Kühlschrank von Samsung zum Laufen zu bringen, berichtet Gamespot. Wie er das hinbekommen hat? Er hat das Game per xCloud auf seinem Samsung Galaxy Z Fold 2 gestartet und dann über die App Smart View auf das Display seines Kühlschranks gespiegelt.

Kühle Getränke immer in Reichweite

Wie Mallard erklärt, hat sein ungewöhnliches Set-up ein wenig mit erhöhter Latenz zu kämpfen. Das überrascht jedoch kaum, denn schließlich wird hier ein gestreamtes Game noch einmal über sein Heimnetzwerk weitergestreamt. Die Latenz von xCloud dürfte hier nicht das Problem sein, eher das erneute Streamen des Bildschirms vom Galaxy Z Fold 2 auf den Kühlschrank. Da kann es dann schon zu größeren Verzögerungen zwischen Tastendruck und ausgeführter Aktionen im Spiel kommen.

Einen Vorteil hat der Gaming-Kühlschrank aber: Mallard hat kühle Getränke immer in Reichweite. Und dank xCloud ist er nicht einmal auf "Doom Eternal" beschränkt. Ihm steht die komplette Spielebibliothek des Xbox Game Pass zur Verfügung. Wer eine weniger aufwendige Alternative sucht, um "Doom Eternal" auch während des Gangs zum Kühlschranks zu zocken, kann aber auch einfach auf die Switch-Version des Spiels warten. Die soll angeblich schon bald erscheinen.

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Bonus: Wie viel Kartoffeln braucht man, um "Doom" auf einem batterielosen Taschenrechner zu betreiben?

Zirka 50 Kilogramm Kartoffeln. Der YouTuber Equalo wollte mit der Elektrizität, die Kartoffeln erzeugen können, das Original-"Doom" auf einem Raspberry Pi Zero laufen lassen. Sein erster Versuch scheiterte jedoch, der Mini-PC wollte trotz ausreichend Strom einfach nicht booten.

Danach entschied er sich, das Game auf dem Taschenrechner TI-84, der mit dem erzeugten Strom der Kartoffeln betrieben wurde, zu booten – und hatte Erfolg. Nun ist es ein für alle Mal bewiesen: "Doom" läuft auch auf bzw. mit Kartoffeln.

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