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Xbox-Games auf dem PC: Play Anywhere startet am 13. September

Xbox Play Anywhere schaltet ein einmal gekauftes Spiel für PC und Xbox One frei.
Xbox Play Anywhere schaltet ein einmal gekauftes Spiel für PC und Xbox One frei. (©Microsoft 2015)

Play Anywhere wird ab dem 13. September online erworbene Xbox-Spiele sowohl auf der Xbox One als auch auf dem PC verfügbar machen. Dank des Features muss man ein Xbox-Spiel nur noch einmal kaufen und erhält es dann für zwei Systeme. Allerdings hat Xbox Play Anywhere auch Schattenseiten.

Microsoft startet das Xbox Play Anywhere-Programm am 13. September 2016, wie Polygon unter Berufung auf den Hersteller berichtet. Dank Play Anywhere werden Spiele aus dem Programm, die man sich einmal in digitaler Form kauft, sowohl auf dem PC als auch auf der Xbox One zum Download bereitstehen. Das gilt ebenso für Zusatzinhalte, die man sich für die Spiele herunterlädt. Obendrein werden Achievements und Spielstände systemübergreifend synchronisiert. Sogar Multiplayer-Sessions sollen mit einigen Games zwischen PC und Xbox One möglich sein.

Einmal kaufen, auf PC und Xbox One spielen

Play Anywhere erfordert den Download der Windows 10 Anniversary Edition auf den PC, die am 2. August als Update bereitstehen wird. Auf der Xbox One muss man das Sommer-Update installieren. Zunächst umfasst Play Anywhere die folgenden Spiele:

  • "Gears of War 4"
  • "Forza Horizon 3"
  • "ReCore"
  • "Sea of Thieves"
  • "Halo Wars 2"
  • "Scalebound"
  • "Killer Instinct Season 3"
  • "State of Decay 2"
  • "Ark: Survival Evolved"
  • "Cuphead"
  • "We Happy Few"
  • "Crackdown 3"

Festlegen der Preise, Ausschalten der Drittanbieter

Neben den vielen Vorteilen von Play Anywhere hat der Service auch einen großen Nachteil: Die Preise, die Microsoft für neue Xbox-Spiele verlangt, befinden sich nicht auf dem moderaten Niveau von PC-Games, sondern auf dem Niveau von Konsolenspielen. Ein aktueller Play-Anywhere-Titel wird also um die 70 Euro kosten. Ein erstes Beispiel ist der Shooter "Quantum Break", der ursprünglich für 70 Euro erhältlich war und dessen Preis inzwischen im Windows Store auf 60 Euro reduziert wurde. Für die bei PC-Zockern beliebten Steam-Sale-Preise und an die Preise von gebrauchten Spielen kommt das längst nicht heran.

Da ausschließlich Microsoft die kompatiblen Spiele vertreibt, kann der Hersteller auch selbst die Preise festlegen und über mögliche Verkaufsaktionen selbst entscheiden. Was einerseits für PC- und Xbox-Spiele ein bequemes Feature ist, erlaubt Microsoft also andererseits,  Konkurrenzanbieter auszuschließen und die Preise innerhalb eines Rahmens selbst zu bestimmen.

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