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Xbox Scorpio: Microsoft erklärt Unterschiede zum Dev-Kit im Video

Bilder der Entwickler-Version der Xbox Scorpio sind schon seit einiger Zeit im Internet zu sehen. In einem neuen Video erklärt Microsoft nun wichtige Unterschiede zur fertigen Version – auch der Hintergrund zu den Delfinen, die auf dem Front-Display zu sehen waren, wurde nun verraten.

Wie die Xbox Scorpio aussehen wird, wenn sie in Kürze auf der Spielemesse E3 2017 von Microsoft präsentiert wird, ist noch völlig unklar. Lediglich Bilder des Dev-Kits, mit dem Entwickler bereits Spiele für die neue Konsole programmieren können, sind bereits in Umlauf. In einem neuen Video erklärt Kevin Gammill aus dem Xbox-Ingenieurs-Team jetzt die Unterschiede zum Design der fertigen Spielekonsole. Wie die Xbox Scorpio zum Release im Herbst wirklich aussehen wird, verrät er allerdings nicht.

Xbox Scorpio: Fertige Version wird anders aussehen

Das Xbox-Scorpio-Dev-Kit wurde speziell auf die Bedürfnisse von Spieleentwicklern ausgelegt. So hat der weiße Kasten etwa stolze 24 Gigabyte DDR5-RAM, ganze 12 mehr als die Version, die in den Handel kommen wird. Dazu hat das Dev-Kit eine zusätzliche 1-Terabyte-Festplatte und einen Transfer-Anschluss, der sich an einem Kabel an der Rückseite der Xbox Scorpio befindet:  Hiermit können Entwickler ihre programmierten Spiele in Hochgeschwindigkeit vom PC auf die Konsole laden. Auch das Front-Display wird es nicht ins fertige Design schaffen, das völlig anders aussehen soll.

Die Ansprüche der Entwickler sorgten dafür, dass das Dev-Kit optisch einen anderen Eindruck hinterlässt, als es die fertige Scorpio tun wird. So ist es für Performance-Tests wichtig, dass sich mehrere Konsolen auf engem Raum stapeln lassen. Hierzu muss etwa die Lüftung des Gerätes hinten und an den Seiten stattfinden. Auch ein zweiter Netzwerkanschluss befindet sich auf der Rückseite des Xbox-Scorpio-Dev-Kits, damit separat vom normalen Datenverkehr auch Debug-Prozesse überwacht werden können.

Demo: "Dolfin" gab es schon auf der ersten Xbox

Gammill spricht im Video auch über das Delfin-Mini-Game auf dem Front-Display, das in ersten Bildern zum Xbox-Scorpio-Dev-Kit für Aufsehen sorgte. Demnach handelt es sich bei dieser Grafik-Demo um eine Tradition, die ihren Ursprung auf der ersten Xbox hat. Die Software namens "Dolfin" wird genutzt, um die Performance der Grafik-Subsysteme initial zu testen und ist bei jeder Generation der Microsoft-Konsole benutzt worden.

Wie die Xbox Scorpio am Ende wirklich aussehen wird, enthüllt Microsoft am 11. Juni zur E3 2017. Bei der Spielekonsole soll es sich um das stärkste Modell seiner Art überhaupt handeln.

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