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Xbox Series X Controller vorgestellt: So sieht er aus & das kann er

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Der neue Xbox-Controller behält viel Bewährtes bei.

Für viele Spielefans ist der Xbox-Controller der absolute Goldstandard. Aber besser geht immer – und deshalb verpasst Microsoft dem Gamepad für die Xbox Series X ein Update. Allzu viel verändert sich aber nicht.

Microsoft hat den Controller der Xbox Series X offiziell vorgestellt und ein Interview mit Senior Designer Ryan Whitaker im hauseigenen Newsportal Xbox Wire veröffentlicht. Das Gamepad unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von dem der Xbox One. Wer genauer hinsieht, entdeckt aber doch einige neue Features.

Share-Knopf & neues D-Pad

An der Vorderseite fällt zunächst ein ganz neuer Knopf zwischen D-Pad und rechtem Analog-Stick auf, der auf dem Xbox-One-Controller noch nicht zu finden war. Dabei handelt es sich um einen Share-Button, mit dem sich Screenshots und Videos unkompliziert aufzeichnen und teilen lassen. Bisher geht das nur vergleichsweise umständlich über die Xbox-Taste und ein zusätzliches Menü.

Auch neu: das D-Pad. Statt des klassischen Steuerkreuzes setzt der neue Xbox-Controller auf ein rundes Bedienelement mit erhabenen Kreuz-Elementen, aber auch Möglichkeiten zur diagonalen Bedienung. Laut Ryan Whitaker soll das neue D-Pad dadurch alle Typen von Spielern zufriedenstellen.

Bessere Haptik & Ergonomie

Weitere sichtbare Veränderungen gibt's auf der Rückseite: Die Trigger haben nun eine genoppte Oberfläche, die das Griffgefühl verbessern soll. Ohnehin haben die Designer die Ergonomie des Controllers noch einmal unter die Lupe genommen.

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Griffig: Die Trigger des neuen Xbox-Controllers sind genoppt.

Whitaker dazu: "Durch die Anpassung an Hände, die denen eines durchschnittlichen 8-Jährigen ähneln, verbessern wir die Zugänglichkeit für Millionen von Menschen, ohne dass das Handling für diejenigen mit größeren Händen negativ beeinflusst wird. Wir haben vieles etwas runder gestaltet, harte Kanten gemieden, einige Teile verkleinert und dabei sorgfältig die Griffe geformt."

Weniger Latenz, USB-C-Anschluss – aber immer noch kein Akku

Im Inneren ist auch ein bisschen neu: Der Controller soll sich noch leichter koppeln lassen – mit PC, iOS- und Android-Geräten sowie natürlich der Xbox Series X und der Xbox One. Die Latenz soll ebenfalls niedriger sein,  zum Verbinden gibt's nun außerdem einen modernen USB-C-Anschluss. Einen integrierten Akku hat das Gamepad aber immer noch nicht: Hier müssen die Nutzer weiterhin zu AA-Batterien oder einem separat erhältlichen Akku-Pad greifen.

Release
Der neue Xbox-Controller erscheint zusammen mit der Xbox Series X Ende 2020.
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