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Xbox Series X soll Ladezeiten so gut wie überflüssig machen

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Superschneller Quader: Die Xbox Series X.

SSD-Speicher wird die nächste Konsolengeneration entscheidend prägen. Die Xbox Series X setzt auf die Technologie, um Ladezeiten radikal zu verkürzen. Damit ist klar: Neben Sony arbeitet auch Microsoft daran, den Wartebildschirm auszurotten.

Von der PlayStation 5 ist schon seit einigen Monaten bekannt, dass sie Ladezeiten in Spielen durch SSD-Speicher bis annähernd zur Nicht-Existenz verkürzen soll. Zur Enthüllung der Xbox Series X hat auch Konkurrent Microsoft mit Gamespot über das Innenleben seiner Next-Gen-Konsole gesprochen und dabei vor allem die SSD betont.

Moderner SSD-Speicher bringt Tempo

Wie Jason Ronald, Director of Program Management bei Xbox, erklärt, setzt die Xbox Series X auf eine NVMe-SSD. Die neue Generation von SSD-Laufwerken hat gegenüber den bereits seit Längerem genutzten SATA-SSDs noch einmal einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil beim  Lesen von Daten. Dank ihres kompakten Formats sind die Speicherbausteine außerdem ideal für Spielekonsolen geeignet, in denen jeder Millimeter zählt.

Schnellreise ganz ohne Verzögerung?

Ronald zufolge soll die SSD etwa dafür sorgen, dass Schnellreisen in Open-World-Spielen ohne jede Verzögerung auskommen. Und das Speicher-Upgrade ist noch nicht alles: "Wir geben Entwicklern eine Menge zusätzlicher neuer Möglichkeiten um zu versuchen, Ladezeiten so gut wie überflüssig zu machen."

Ob das tatsächlich Realität wird, hängt natürlich davon ab, ob und wie Spieleentwickler diese Möglichkeiten letztlich nutzen. Microsoft kann die Technik nur zur Verfügung stellen und hoffen, dass neue Spiele gut darauf optimiert werden. Was es wirklich bringt, erfahren wir Ende 2020, wenn die Xbox Series X und die PlayStation 5 auf den Markt kommen.

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