Xbox zu schwach: Kauft Microsoft jetzt EA, Steam und PUBG?

Will Microsoft die Xbox mit Studiokäufen stärken?
Will Microsoft die Xbox mit Studiokäufen stärken? (©YouTube/Trusted Reviews )
Meru Klee Bezeichnet Games als 'durchgespielt' sobald er die Kampagne durch hat – auch "Black Ops 4".

Einem Bericht zufolge könnte Microsoft einige der momentan größten Spielehersteller kaufen, um damit seine Xbox-Marke zu stärken. Darunter Electronic Arts, die mit "FIFA", "Madden" & Co vor allem den Markt der Sportspiele beherrschen, aber auch Halter der "Star Wars"-Lizenz sind. Was ist dran am Gerücht, das aktuell die Gaming-Welt aufhorchen lässt?

Microsofts Xbox-One-Plattform leidet trotz toller Technik und herausragender Services unter dem stockenden Angebot an Exklusive-Spielen. Anlässlich der Erweiterung des Xbox Game Pass haben wir uns bereits mit den Hintergründen der Problematik befasst, die längst von den Verantwortlichen ausgemacht wurde. Ein neuer Bericht von Polygon legt nun nahe, dass Microsoft mit großen Einkäufen gegensteuern könnte: Angeblich sollen sowohl Steam-Betreiber Valve, als auch die zuletzt erfolgsgekrönte PUBG Corp. und sogar Publisher Electronic Arts auf dem Einkaufszettel des Xbox-Herstellers stehen.

Microsoft könnte EA wohl mit der Portokasse kaufen

Demnach hätten "verlässliche Quellen aus dem Umfeld von Microsoft" die Gerüchte bestätigt. Vor allem wegen aktueller Steuerentlastungen habe das Unternehmen satte 130 Milliarden US-Dollar in seiner "Kriegskasse" angehäuft, einem Kauf von EA stünde, bei dessen aktuellem Börsenwert von etwa 35 Milliarden US-Dollar, somit nicht viel im Wege. Allerdings sind die Sportlizenzen, die Electronic Arts den meisten Umsatz bescheren, auch daran gebunden, dass Spiele wie "FIFA" auf allen wichtigen Plattformen erscheinen. Ähnliches wird wohl auch für die wertvolle "Star Wars"-Lizenz von EA gelten.

Könnte Steam an den Microsoft-Store gekoppelt werden?

Dieses Problem konnte Microsoft zwar auch beim Kauf von "Minecraft"-Entwickler Mojang in den Griff bekommen, wobei "Minecraft" gefühlt lediglich auf Taschenrechnern und Smartwatches nicht spielbar ist. Trotzdem relativiert dieser Umstand den Wert des Investments in Electronic Arts in den Augen von Microsoft eventuell. Ohnehin sollte das Gerücht zum jetzigen Zeitpunkt mit jeder Menge Skepsis gesehen werden – auch der Kauf von Valve, und somit Steam, ist fast undenkbar: Wie würde man das komplexe Angebot mit dem Microsoft-Store in Einklang bringen? Offizielle Stellungnahmen gibt es zum Thema zurzeit weder von Microsoft, noch von den anderen Unternehmen.

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