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Zu schwer? "The Division 2"-Konsolenspieler verzweifeln am ersten Raid

Das Weiße Haus brennt, alles liegt in Trümmern – und Konsolenspieler mühen sich mit dem ersten Raid ab.
Das Weiße Haus brennt, alles liegt in Trümmern – und Konsolenspieler mühen sich mit dem ersten Raid ab.

Ein Raid soll herausfordernd sein, klar. Aber vielleicht hat es Ubisoft im Falle von "The Division 2" etwas übertrieben – der erste offizielle Raid des Spiels ist nämlich so schwer, dass Konsolenspieler daran fast verzweifeln.

Satte drei Tage hat es gedauert, bis das erste Konsolenteam den Raid "Operation: Dunkle Stunden" in "The Division 2" abgeschlossen hat. Mittlerweile gibt es auf der PS4 und der Xbox schon ein paar glückliche Acht-Mann-Teams, die die vier ultraharten Bosse des Raids geknackt und die dicke Belohnung eingestrichen haben. Für die meisten Konsolenzocker ist allerdings schon beim ersten Zwischenboss mit dem Namen Boomer Feierabend. Woran liegt's, dass "Operation: Dunkle Stunden" so ungewöhnlich schwer ist?

Sind Konsolenspieler im Nachteil?

Um die extrem harten Gegner im Raid zu besiegen, müssen Spieler nicht nur perfekt zusammenarbeiten, sondern auch massiven Schaden in kürzester Zeit austeilen. Im Grunde muss dabei jeder Schuss sitzen – und genau das, so monieren viele Kritiker, sei für Spieler auf PS4 oder Xbox One nahezu unmöglich, da die Framerate der Konsolenversion von "The Division 2" nicht so hoch ist wie bei der PC-Version. Auch die Steuerung per Gamepad sei nicht annähernd so präzise wie Maus und Tastatur auf dem PC. Die Folge: Der Raid sei für Konsolenfans "unspielbar", wie ein frustrierter Fan laut Kotaku auf Twitter geäußert hat.

Für immer verewigt im Weißen Haus

Einer der PS4-Spieler, der den Raid mit seinem Team dann doch innerhalb von 36 (!) Stunden geknackt hat, hält allerdings dagegen: Viel wichtiger sei die Koordination des Teams und sich nicht auf Headshots zu versteifen – denn wenn man den Kopf des Gegners nicht treffe, bringe das ja auch nix.

Und wofür das Ganze? Für saftig viel Loot, klar. Aber auch, um künftig ordentlich angeben zu können: Der POG-Clan, der den Raid zuerst abgeschlossen hat, ist nun mit einem Teamfoto und den Namen aller beteiligten Spieler im virtuellen Weißen Haus verewigt.

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