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Abwärtskompatibilität: So machen PS5 & Xbox Series X/S alte Spiele fit

PS5 und Xbox Series X machen alte Spiele beide besser – aber auf unterschiedliche Arten.
PS5 und Xbox Series X machen alte Spiele beide besser – aber auf unterschiedliche Arten. Bild: © CD Project Red 2017

Die Next-Gen-Konsolen PS5 und Xbox Series X/S sind abwärtskompatibel – so viel steht fest. Aber wie genau möbeln die neuen Modelle alte Games auf? Wir haben uns etwas genauer damit beschäftigt und herausgefunden: Für einige Verbesserung braucht es nicht einmal Updates.

Dank Abwärtskompatibiltät kannst Du alte Spiele auf der Xbox Series X/S und der PS5 spielen. Die Xbox hat hier allerdings einen Vorteil: Prinzipiell kannst Du auf der Series X/S Spiele aus vier Xbox-Generationen spielen – bereits zum Launch werden über 1.000 Games von Xbox One, Xbox 360 und Original-Xbox verfügbar sein. Dagegen können auf der PlayStation 5 nur kompatible PS4-Games gezockt werden – alle Spiele, die älter sind, funktionieren leider nicht.

Ein kleiner Trost: Auch die PS5 schafft eine tolle Verbesserung von alten PS4-Games, ganz ohne spezielles Update von Seiten der Entwickler.

Xbox Series X/S: Automatische Verbesserungen als Standard

Microsoft hat sich bei seinen Next-Gen-Konsolen bemüht, sie in die vorhandene Konsolenfamilie zu integrieren, mitsamt aller Spiele. So laufen laut Microsoft bereits über 1.000 Spiele auf ihnen – selbst die, die Du für Deine allererste Xbox Classic gekauft hast.

Die Next Gen möbelt die Spiele zudem automatisch auf. Denn: Die meisten Spiele wurden schon immer mit höheren Spitzenleistungen ausgestattet, als frühere Konsolen-Modelle umsetzen konnten. Das heißt: Grundsätzlich ist jedes Game zu mehr in der Lage, als Du bisher erlebt hast. Die Xbox Series X und S stellen nun eine ganz neue Architektur zur Verfügung, an der sich Games entlang hangeln können. Microsoft nennt sie "Velocity Architecture" – sie vereint die leistungsstarke Hardware der Konsole mit den Software-Informationen der Games. Dadurch kitzelt die Xbox Series X/S das Maximum aus jedem Spiel raus.

Die Grafik wird so ganz nebenbei aufgemöbelt, die Ladezeiten werden verkürzt und die Frameraten nach Möglichkeit erhöht, sodass ein Spiel insgesamt flüssiger läuft. Die Unterschiede zu älteren Konsolen-Generationen sind enorm, wie Microsoft am Beispiel von "Fallout 4" zeigt.

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PS5: Game-Entwickler stellen Updates bereit

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Die PS5 sieht nicht nur selbst klasse aus, sie lässt auch PS4-Games in neuem Glanz erstrahlen. Bild: © YouTube/PlayStation 2020

Die PS5 dagegen ist etwas wählerischer in ihrer Abwärtskompatibilität. Du kannst lediglich PS4-Spiele auf ihr zocken – zumindest die meisten. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle PS4-Games mit ihr kompatibel. Und die meisten großen Titel bekommen von ihren Entwicklern spezielle Updates spendiert, damit sie die volle Leistung der Next Gen auskosten können.

Zwar dürften die meisten Spiele automatisch eine etwas kürzere Ladezeit erhalten – alleine schon, weil die PS5 Daten besser komprimiert als die PS4 und durch ihre SSD insgesamt schneller bereit ist. Verbesserungen in der Grafik oder der Framerate sind ohne Upgrade von Entwicklern allerdings nicht drin.

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Fazit

  • Die Xbox Series X/S ist durch ihre sogenannte Velocity Architecture dazu in der Lage, jedes Game automatisch zu verbessern. Allerdings natürlich nur so, viel wie das Spiel selbst an Maximalleistung erlaubt.
  • Die PS5 dagegen sorgt nur für kürzere Ladezeiten, aber nicht für eine bessere Grafik oder Framerate. Dazu benötigen die PS4-Games Updates vom Entwickler selbst.

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