Ratgeber

"Dead Cells"-Guide: Diese Tipps bringen auch Anfänger gut ins Spiel

Mit diesen Tipps klatscht Dich in "Dead Cells" niemand mehr an die Wand.
Mit diesen Tipps klatscht Dich in "Dead Cells" niemand mehr an die Wand. (©YouTube/Twin Motion 2018)

"Dead Cells" – das ist der innovative Genremix aus Metroidvania und Rogue-like, der die Herzen vieler Gamer im Sturm erobert hat. Doch der hohe Schwierigkeitsgrad ist gerade für Anfänger eine große Hürde. Deshalb haben wir eine Liste mit den besten Einsteigertipps verfasst.

"Dead Cells" kann selbst hartgesottene Gamer noch zur Verzweifelung bringen. Wenn Du aber weißt, wie die Mechaniken funktionieren und worauf Du achten solltest, dann kannst Du das Maximale aus jedem Durchgang herausholen. Und wenn Du erstmal voll im Spiel bist, sinkt der Frustfaktor rapide ab, während der Spaßfaktor enorm ansteigt.

Nur nicht den Kopf verlieren: Mit unseren Tipps wird alles gut. (© 2018 Screenshot TURN ON)

Die Steuerung meistern

  • Rollen und Blocken: Während des Abrollens bist Du unverwundbar. Nutze diese Fähigkeit, um Projektilen oder Schlägen auszuweichen. Bei der Verwendung des Schilds ist der erhaltene Schaden verringert. Ein Block im richtigen Moment negiert sogar den kompletten Schaden und betäubt den Gegner.
  • Kontern: Wirst Du von einem Gegner getroffen, färbt sich ein Teil deiner Gesundheitsleiste orange und Du hast die Möglichkeit, einige Gesundheitspunkte (GP) zurückzugewinnen. Dafür musst nur auf den Gegner einschlagen.
  • Gegner betäuben: Das Zerstören von Türen betäubt Gegner, die sich dahinter befinden. Das "Stampfen" aus großer Höhe hat denselben Effekt. [Beim Springen/Fallen nach unten drücken]
  • Waffeneigenschaften lernen: Alle Waffen in "Dead Cells" haben verschiedene Angriffsgeschwindigkeiten und Reichweiten und es ist vorteilhaft, sich damit vertraut zu machen. Statuseffekte, Boni aber auch negative Effekte kannst Du in der Waffenbeschreibung nachlesen.
  • Nicht die Schultertasten vergessen: "Dead Cells" verführt dazu, nur Nahkampf- und Fernkampfwaffe bzw. das Schild zu verwenden. Dabei sind Granaten, Fallen und Fähigkeiten trotz kleinerer Nerfs immer noch ziemlich stark – besonders gegen Bosse!
Die elektrische Peitsche teilt zwar zwar weniger SPS (Schaden pro Sekunde) aus, visiert dafür aber Gegner automatisch an, ignoriert Schilde und macht 30 Prozent mehr Schaden gegen blutende Ziele – ein guter Tausch. (© 2018 Screenshot TURN ON)

Kenne deinen Feind

  • Ausrufezeichen einschalten: Ein sehr einfaches, aber effektives Feature, um leichter ins Spiel zu kommen, ist die Aktivierung des Ausrufezeichens in den Einstellungen. Es signalisiert Dir, wann der Gegner seinen Angriff ausführt und Du kannst ein Ausweichmanöver oder einen Block vorbereiten.
  • Elite-Gegner nicht unterschätzen: Elite-Gegner sind besonders starke Versionen normaler Gegner mit einigen Spezialfähigkeiten. Ein Elitebogeschütze schießt beispielsweise zwei Pfeile, beschwört kleine Zombies und kann sich hinter Dich teleportieren. Ist Deine Ausrüstung nicht so gut, solltest Du den Kampf meiden.
  • Angriffsmuster erkennen und Angriffsanimatioen abbrechen: Viele Dinge sind in "Dead Cells" vom Zufall bestimmt, die Angriffe der Gegner erfolgen aber bestimmten Mustern. Der grüne Zombie hat beispielsweise zwei Angriffe: Einen Schlag und einen Sprung. Gegner kündigen ihren Angriff immer mit einer Animation an. Wenn Du weißt, welcher Angriff Dich als nächstes erwartet, kannst Du leichter darauf reagieren. Außerdem lassen sich einige Angriffsanimationen, wie zum Beispiel der Schlag des Zombies abbrechen.
Das Ausrufezeichen zeigt Dir an, dass der Zombie Dich gleich angreifen wird. An seiner Haltung erkennst Du, dass er den Sprung verwenden wird: Bereit machen zum Abrollen! (© 2018 Screenshot TURN ON)

Navigation durch den Dungeon

  • Eile mit Weile: Gerade als Anfänger lohnt es sich, den kompletten Dungeon zu erforschen, anstatt zum Ausgang zu hetzen, nur um die Tür mit dem Zeitschloss zu erreichen. Die Items im Dungeon sind häufig wichtiger als die Belohnungen hinter der Tür.
  • Geheime Verstecke plündern: Gelegentlich sind in den Wänden kleine Schätze versteckt. Dort kannst Du Gold oder lebenswichtige Nahrung finden, die Deine GP wieder auffüllt. Die Verstecke sind durch Schriftzeichen in der Wand gekennzeichnet. Die Interaktion mit Gegenständen und Türen wirft gelegentlich auch eine Belohnung ab.
  • Routen lernen: Die Level sind zwar prozedural generiert, aber Ein- und Ausgänge sowie die Tür mit Zeitschloss befinden sich immer an der selben Stelle. Wenn die GP einmal knapp werden, gehst Du besser auf direktem Weg zum Ausgang.
  • Entwürfe und Zellen sicher abliefern: Am Anfang ist es gar nicht so wichtig, dass Du besonders weit kommst. Vielmehr sollte der Ausbau Deines Waffenarsenals im Mittelpunkt stehen. Bei einem Durchgang , in dem Du viele Entwürfe oder Zellen findest, sollte der Fokus auf der sicheren Ablieferung beim Sammler liegen.
Zwei, drei Entwürfe und ein Haufen Zellen im Gepäck? Dann lieber auf den direkten Weg zum Sammler und die Beute sichern. (© 2018 Screenshot TURN ON)

Waffenkunde und Verbesserungen

  • Prioritäten beim Freischalten: In "Dead Cells" gilt: Wer lange überlebt, kann viel einsammeln. Deshalb lohnt es sich, zuerst in Deine GP zu investieren. Die Medizinphiole ist ein Muss und sollte priorisiert werden. Die zufälligen Waffen und Schilde am Anfang bieten eine gute Möglichkeit für einen leichteren Start in den Dungeon. Bei den Waffen empfiehlt es sich, diejenigen freizuschalten, mit denen Du gute Erfahrungen gemacht hast.
  • Attributverteilung: Bei den Attributen hat sich eine Verteilung auf Brutalität und Gesundheit bewährt. Das Attribut Taktik ist eher für erfahrene Spieler geeignet .
  • Synergien ausnutzen: Viele Effekte in "Dead Cells" sind in der Kombination besonders stark. Die Kombination einer Öl- mit einer Feuergranate wirkt wahre Wunder. Weitere Synergien kannst Du über Dir über die Waffenbeschreibungen erschließen.
  • Verfluchte Truhen meiden: Der Fluch, den Du beim Öffnen einer verfluchten Truhe erhältst, steht in keinem Verhältnis zum Inhalt der Truhe. Sie sind daher eher für Profis mit Hang zum Risiko geeignet .  
  • Mutationswahl: Auch hier lohnt eine Investition ins Überleben: +30 Prozent GP oder eine einmalige Wiederbelebung ersparen viel Frust.
Standardbogen und -schild sind nicht besonders ergiebig. Investierst Du ein paar Zellen in die zufälligen Waffen, kann das Deinen Lauf erheblich vereinfachen. (© 2018 Screenshot TURN ON)
Artikel-Themen
close
Bitte Suchbegriff eingeben