"Death Stranding"-Gameplay: Hideo Kojima erklärt neuen Trailer

Was zur Hölle ist im "Death Stranding"-Trailer eigentlich passiert?
Was zur Hölle ist im "Death Stranding"-Trailer eigentlich passiert? (©Youtube / IGN 2017)
Meru Klee Bezeichnet Games als 'durchgespielt' sobald er die Kampagne durch hat – auch "Black Ops 4".

Der neueste Trailer zu "Death Stranding", dem mysteriösen neuen Game von "Metal Gear"-Schöpfer Hideo Kojima, sorgt vor allem für Fragezeichen in den Gesichtern der Fans. Wie die psychedelisch wirkende Story überhaupt in handfestes Gameplay übersetzt werden soll, erscheint rätselhaft. Nun erklärt der Entwickler-Guru erstmals, was in dem Spiel passieren wird.

Zumindest ein wenig erhellendes Licht wirft Hideo Kojima nun auf "Death Stranding". Bei den Game Awards 2017 wurde zuletzt der neueste von bislang drei rätselhaften Trailern vorgeführt. Dieser warf viele neue Fragen auf und die Kollegen von IGN nutzten die Gelegenheit, dem Mastermind endlich ein paar Antworten und Fakten zum Spiel aus der Nase zu ziehen. Wir versuchen zu erklären, was Hideo Kojima nun zu "Death Stranding" zu sagen hatte.

"Death Stranding": Ozean als interaktiver Continue-Bildschirm

Im Interview erklärte der Entwickler, dass die Unterwasser-Umgebung, die im Video zu sehen ist, eine Art Zwischenwelt ist, in der der Protagonist Sam (gespielt von Norman Reedus) nach dem Ingame-Tod landet. "Eines der Themen von 'Death Stranding' sind das Leben und der Tod. Ich will, dass die Leute realisieren, dass es nicht das Ende ist, wenn sie im Spiel sterben" so Kojima. Segnet Sam das Zeitliche, findet er sich am Meeresboden wieder, wo man in First-Person-Perspektive wichtige Objekte und andere Items finden kann – eventuell helfen diese dem Spieler, wieder in die Welt der Lebenden zurückzukehren. "Es ist das Äquivalent zu einem Continue-Bildschirm, mit einem Countdown, der auf Null herunterzählt."

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Die Spielwelt wird nach dem Sterben nie zurückgesetzt

Weiterhin enthüllte der Entwickler, dass das Geschehen in "Death Stranding" nach dem Tod nie zurückgesetzt wird: Im Trailer findet eine riesige Explosion statt, bevor Sam in die Zwischenwelt, das Jenseits, gelangt. Nach seiner Rückkehr ist dann ein enormer Krater dort zu sehen, wo die Geschehnisse zuvor stattfanden – jeder Tod im Spiel soll so seine Spuren in der Open-World hinterlassen.

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"Death Stranding": Jeder Tod hinterlässt seine Spuren in der Spielwelt. (©Youtube / IGN 2017)

Auch zu den seltsamen Babys, die in den Trailern vorkommen, äußerte sich Hideo Kojima: Es handelt sich dabei tatsächlich um ein und dasselbe Baby. Offenbar gibt es auch eine Verbindung zwischen dem Säugling und den Roboter-Armen, die einige Charaktere im Trailer auf dem Rücken tragen. Diese scheinen nur zu funktionieren, wenn der Träger das Baby hält ist: Tragen die Personen in "Death Stranding" den Tank, in dem das Baby sich befindet, erwacht der Roboter-Arm auf ihrem Rücken zum Leben.

"Timefall": Der Regen, der die Zeit beschleunigt

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"Death Stranding" erscheint exklusiv für die PS4. (©Youtube / IGN 2017)

Ein weiteres Rätsel gab im Trailer der Mann auf, der plötzlich sehr schnell altert. Dies liegt anscheinend an dem seltsamen Regen, den Kojima als "Timefall" bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Substanz, die "nicht von unserer Welt" ist und die den Verlauf der Zeit verändert: "Die meisten Leute im Spiel sind sich des Regens bewusst – und Norman, nun ja, er ist in dieser Hinsicht einzigartig... ich glaube, ich sollte hier aufhören." Auch darüber, wie "Death Stranding" den Multiplayer umsetzen wird, wollte Kojima nicht viel verraten, allerdings verspricht er, dass der Online-Modus "anders" werden würde – wir nehmen ihn beim Wort.

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