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"Death Stranding": So wurde die Story auf der Gamescom 2019 erklärt

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Die Story von "Death Stranding" nimmt langsam in unseren Köpfen Gestalt an.

Babys in tragbaren Containern, gefährlicher Regen, Mads Mikkelsen und überall Hände – "Death Stranding" ist ein Mysterium. Das neue Spiel von Hideo Kojima erscheint im November und selbst nach der Gamescom 2019, wo uns die Story erklärt wurde, lässt sich noch nicht genau sagen, was für ein Game uns erwartet. Zumindest die bisher bekannte Handlung fassen wir hier aber für Dich zusammen.

Hideo Kojima wandelt als Lichtgestalt unter den Spieleentwicklern – zumindest erhält man diesen Eindruck, wenn man den Kult um den Japaner beobachtet. Bei der Eröffnungs-Show der Gamescom 2019 war sein Auftritt am Ende das unumstrittene Highlight. Als Kojima die erste "Death Stranding"-Präsentation am Sony-Stand persönlich mit einigen Worten einleitet, empfängt ihn die Fachpresse mit stehenden Ovationen.

Aber was zum Henker passiert eigentlich in diesem Game, das dem Chefentwickler zufolge ein neues Genre begründen soll? Ein Erklärungsversuch.

Vorgeschichte: Was geschah bisher?

Nach einem verheerenden Ereignis, das als "Death Stranding" bezeichnet wird, hat sich die Welt bis zur Unkenntlichkeit verändert. Außerdem ist die Zivilisation der USA in einzelne Siedlungen zerfallen. Amelie, die Tochter der damaligen US-Präsidentin, hat sich mit einer Expedition von der Ostküste Nordamerikas in Richtung Westen aufgemacht um die Strukturen für eine verbundene Gemeinschaft namens United Cities of America (UCA) zu schaffen. Dabei traf sie auf eine terroristische Organisation namens Homo Demons, die die Expedition vernichtete und Amelie gefangen nahm.

Norman Reedus als Sam Bridges: Wer ist die Hauptfigur?

In "Death Stranding" spielst Du Sam Porter Bridges. Er ist eine Art Lieferant, der Siedlungen im zerstörten Nordamerika miteinander in Verbindung bringen soll. Sam hat sich offenbar vor einiger Zeit von den Anführern der UCA losgesagt und ist als Einzelgänger zunächst wenig begeistert davon, mit ihnen zusammenzuarbeiten.

"Bridges" ist nicht Sams richtiger Nachname. Offenbar tragen die Figuren in der Welt von "Death Stranding" den Titel ihrer jeweiligen Organisation im Namen. Zuvor trug Sam auch bereits den Namen "Strand" – in der Gamescom-Präsentation zum Spiel wurde die Tochter der ehemaligen Präsidentin der USA als Samantha America Strand vorgestellt, in einem Trailer ist ein Foto von Sam, einer schwangeren Frau und der Präsidentin zu sehen.

Was muss man in "Death Stranding" machen?

Sam soll die Siedlungen in Amerika von Osten nach Westen miteinander verbinden. Dazu soll er "Chirale-Netzwerk-Terminals" nutzen, die überall in der Spielwelt zu finden sind. Diese wurden zuvor von der Expedition der Präsidententochter errichtet, bevor die Homo Demons dazwischenfunken konnten.

Sekundäres Ziel: Die Präsidentin befreien und Amerika wieder vereinen

Die Homo Demons wollen eine Vereinigung der Siedlungen verhindern und bevorzugen eine Gesellschaft, in der jeder für sich allein kämpft. Von der Stadt Edge Knot City aus, die an der Westküste der ehemaligen USA liegt, vollführen sie Sabotageangriffe um die UCA zu verhindern. Sie halten Amelie als Geisel, damit kein neuer Vereinigungsversuch stattfindet. Allerdings darf die Tochter der Präsidentin sich in Edge Knot City frei bewegen und sogar als Hologramm mit der Außenwelt in Kontakt treten.

Sam soll Amelie nun aus Edge Knot City befreien und sie wieder zurück an die Ostküste bringen. In Washington (auf der Gamescom wurde eine Sequenz im Oval Office gezeigt) soll sie dann als neue Präsidentin Samantha America Strand ein vereintes Land anführen.

Was hat es mit den Babys auf sich?

Mithilfe eines sogenannten Bridge-Babys (BB) kann Sam eine Verbindung zur Welt der Toten aufbauen. Der Kanister, in dem das Kind schwimmt, wird elektronisch mit einem Roboterarm auf Sams Schulter verbunden. So lassen sich die gefährlichen Beached-Things (BT) lokalisieren, die wie schwarze Schatten in der Spielwelt hängen. Das Baby muss regelmäßig "aufgeladen" werden. Erschrickt es, muss Sam es durch Schaukeln wieder beruhigen.

Was sind das für schwarze Gestalten?

Nach dem "Death Stranding"-Vorfall hat sich offenbar die Grenze zwischen Leben und Tod verschoben. Die Toten sind seitdem in unserer Welt als Beached-Things "gestrandet" und sichtbar als schwebende Schatten und Handabdrücke. Die BTs versuchen nun, Menschen auf die "dunkle Seite" zu ziehen, auf der man die Todesumstände des jeweiligen BT nacherlebt. Das erklärt auch die bisherigen Anspielungen auf den Ersten Weltkrieg in den "Death Stranding"-Trailern.

Die BTs reagieren auf Geräusche, weshalb viele Menschen sich Nase und Mund zuhalten, sobald sie die Präsenz eines dieser Wesen bemerken. Sam kehrt ins Leben zurück, wenn ihn ein BT erwischt, ein solcher Vorfall ("Void Out" genannt) hinterlässt aber einen Krater in der Welt.

"Death Stranding"-Gameplay: Wie funktioniert das?

Schwer zu sagen. Bisher war lediglich zu sehen, wie Sam durch die Spielwelt wandert und an einem Punkt eine Lieferung abgibt. Daraufhin erhält er Zugang zum Chiralen-Netzwerk-Terminal und kann eine Verbindung damit herstellen. Außerdem waren bereits Nahkampf-Sequenzen zu sehen, Sam kann außerdem Fahrzeuge wie Motorräder benutzen. Offenbar sind auch Survival-Mechaniken in "Death Stranding" integriert: Sam muss zum Beispiel schlafen und seine Notdurft verrichten. Angeblich hakt hier auch der Multiplayer-Modus des Games ein, da Spieler die Hinterlassenschaften anderer entdecken und mit ihnen interagieren können.

Zusammenfassung

  • In "Death Stranding" spielst Du Sam Porter Bridges.
  • Er muss von der Ost- an die Westküste der ehemaligen USA wandern und Siedlungen miteinander verbinden.
  • An der Westküste hält die Organisation Homo Demons die Tochter der Präsidentin gefangen. Sam soll sie befreien.
  • Die Toten wollen Menschen auf ihre Seite ziehen, um sie ihre Todesumstände nacherleben zu lassen.
  • Das Baby, das Sam mit sich herumträgt, kann ihm dabei helfen die Toten zu erkennen.
  • Sam kehrt immer wieder ins Leben zurück, sein Tod hinterlässt aber Spuren in der Welt.
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