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"Fortnite: Battle Royale": Alle Unterschiede zur normalen Version

Wo ist der Unterschied zwischen "Fortnite: Rettet die Welt" und "Fortnite: Battle Royale"?
Wo ist der Unterschied zwischen "Fortnite: Rettet die Welt" und "Fortnite: Battle Royale"? (©YouTube/Fortnite 2017)

Das Free-to-play-Spiel "Fortnite: Battle Royale" ist die größte Konkurrenz zum Genre-Plathirsch "Playerunknown's Battlegrounds". Aber wo sind eigentlich die Unterschiede zum Haupt-Spielmodus "Fortnite: Rette die Welt" und warum kostet diese Variante Geld? Hier erfährst Du es.

Das Survival-Spiel "Fortnite" von Epic Games überraschte zu seinem Release mit einem interessanten Mix aus Basenbau und Survival-Koop. So richtig erfolgreich wurde das Game aber erst im Fahrwasser von "Playerunknown's Battlegrounds": Der massive Battle-Royale-Hit war nämlich lange Zeit ausschließlich als Early-Access-Version auf dem PC spielbar, mittlerweile ist er auch auf der Xbox One durchaus erfolgreich. Epic Games baute das "PUBG"-Spielprinzip einfach als eigenständigen Spielmodus in das bestehende "Fortnite" ein und brachte das Battle-Royale-Genre so mit einem Schwung auf unterschiedliche Plattformen.

Kosten: Ist "Fortnite" Free-to-play?

Die Hauptversion "Fortnite: Rettet die Welt" ist eine Art Story-Modus und muss, im Gegensatz zum Standalone-Spiel "Fortnite: Battle Royale", gekauft werden – zumindest vorerst. Bis dato befindet sich das Hauptspiel nämlich im Early-Access-Stadium, gilt also noch als unfertig. Wer vor dem offiziellen Release spielen möchte, muss zwischen 40 und 150 Euro in eines der sogenannten "Gründerpakete" investieren. Später soll das "Fortnite"-Hauptspiel dann nach einem Free-to-play-Modell funktionieren, das sich durch Ingame-Käufe finanziert. Das ist zumindest bisher der Plan.

Ist "Fortnite: Battle Royale" gratis spielbar?

Mit dem Erscheinen von "Fortnite: Battle Royale", das eigenständig zum Download bereitsteht und kostenfrei spielbar ist, geriet das ursprüngliche Spiel etwas in den Hintergrund. Epic Games war aufgrund des riesigen Erfolges seines "PUBG"-Klons unter anderem dazu gezwungen sein MOBA-Game "Paragon" einzustellen – zu groß war die Arbeitslast für das Team seit dem kometenhaften Aufstieg von "Fortnite: Battle Royale". Gut möglich, dass die Grundversion des Spiels auch nicht mehr auf großes Interesse stößt, sobald sie den Early-Access-Status verlässt und dann als Free-to-play-Game erhältlich sein wird. Es ist nicht unvorstellbar, dass "Rettet die Welt" einfach als Spielmodus der finalen Version neben "Battle Royale" erhalten bleibt, aber immer weiter an Bedeutung verliert.

Worum geht es in "Fortnite: Rettet die Welt"?

Im Grunde ist die Idee von "Fortnite" simpel: Mehrere Spieler werden auf eine Zufallskarte entlassen, auf der sie zuerst Rohstoffe anhäufen. Gemeinsam bauen sie damit eine Heimatbasis aus, die in Intervallen von Zombies angegriffen wird. Neben Mauern, Treppen und Türen können im Spiel auch Fallen und Waffen gebaut werden. Zusammen bekämpfen die Spieler dann Horden von Monstern, die die ausgebaute Basis immer wieder zu überrennen drohen – ein bisschen wie in einem Tower-Defense-Spiel. In unserem Test der frühen Version gefiel das Prinzip, auch wenn Interface und unterschiedliche Ingame-Währungen und Spielmechaniken gerade zu Anfang etwas undurchsichtig wirken.

Worum geht es in "Fortnite: Battle Royale"?

Als Grundbaukasten war "Fortnite" von Anfang an gut geeignet, um ihn auf einen Spielmodus wie "Battle Royale" umzumünzen. Die Regeln sind vielen Spielern aus "Playerunknown's Battlegrounds" bekannt: 100 Spieler werden über einer Map per Fallschirm – hier ist es ein Hängegleiter – ohne Waffen und Ausrüstung abgeworfen. Hilfreiches Equipment muss nun erst einmal eingesammelt werden, dann heißt es "Jeder gegen jeden". In regelmäßigen Zeitintervallen verkleinert sich der Spielbereich, was es vorsichtigen Spielern schwerer macht, sich einfach bis zum Spielende zu verstecken.  Wer das Battle Royale als letzter Spieler überlebt, gewinnt – simpel, leicht zu durchschauen, aber schwer zu meistern.

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Der Unterschied zu "PUBG"

Das Sammeln der Ressourcen und die Möglichkeit, Strukturen zu bauen, wurden aus dem ursprünglichen "Fortnite" übernommen, was von einigen Spielern als interessantes Zusatz-Feature gegenüber "PUBG" genutzt wird. Mit dem schnellen Bau einer Treppe lässt sich zum Beispiel schnell ein Höhenvorteil schaffen. Durch die kleinere Map spielt sich "Fortnite: Battle Royale" auch etwas schneller als das Original – und das, obwohl keine Fahrzeuge existieren, mit denen man zügig durch die Landschaft düsen kann. Vor allem aber ist der Grafikstil beider Games völlig unterschiedlich: Knalliger Comic-Style mit relativ simplen Mechaniken konkurriert hier mit einem nüchternen Militär-Shooter, dessen fortgeschrittenes Waffen-Modding erst einmal gemeistert werden muss.

"Fortnite: Battle Royale" ist überaus erfolgreich

Etwa 40 Millionen Spieler zocken laut Epic Games "Fortnite", davon etwa 2 Millionen gleichzeitig. Damit kratzt man an den Spielerzahlen von "PUBG", die bekanntlich immer wieder Rekorde brechen. Der Vorteil gegenüber der Konkurrenz: Mit Ausnahme der Nintendo Switch lässt sich "Fortnite: Battle Royale" auf so gut wie jedem System spielen, denn PC, Mac, Xbox One und PS4 werden unterstützt.

Auch zukünftig muss Epic Games sich gegen die wachsende Konkurrenz der Battle-Royale-Spiele behaupten können und Innovation bieten. Der kostenlose Hero-Shooter "Paladins" soll etwa in diesem Jahr auch einen entsprechenden Modus bekommen und Konamis "Metal Gear Survive" erinnert grundsätzlich etwas an "Fortnite: Rettet die Welt" – und es wäre fast schon verwunderlich, wenn nicht auch dieses Game irgendwann einen Battle-Royale-Modus erhalten würde.

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