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"Gears of War 4": Das kann der neue Horde 3.0-Modus

In "Gears of War 4" geht es ekligen Monstern auf eklige Art an den Kragen.
In "Gears of War 4" geht es ekligen Monstern auf eklige Art an den Kragen. (©Microsoft 2016)

"Gears of War 4" erscheint mit dem neuen Multiplayer-Modus Horde 3.0. Im Vergleich zu den Vorgängern gibt es eine Reihe von Neuerungen für den Online-Modus, in dem Du mit Deinem Team Gegnerwellen bekämpft. Hier erfährst Du, was Horde 3.0 zu bieten hat.

"Gears of War 4" könnte die neue Online-Multiplayer-Schlachtplatte der Saison werden. Es ist nämlich das erste "Gears", das nicht nur für die Xbox One, sondern auch für Windows 10 auf den Markt kommt. PC-Spieler können dank Play Anywhere zusammen mit den Xbox One-Zockern ab dem 11. Oktober online beim Kettensägen- und Schusswaffengemetzel gegen fiese Monster mitmischen. Microsoft und der Entwickler The Coalition nehmen es also diesmal mit Shootern wie "Battlefield 1" und "Call of Duty: Infinite Warfare" auf. Immerhin können PC-Spieler schon mit der Ultimate Edition des ersten "Gears of War" trainieren.

"Gears 4" spielt 25 Jahre nach dem Vorgänger. Die Menschheit muss mit einer Energiekrise leben und hat sich größtenteils in Festungen zurückgezogen. Die Locust-ähnlichen Swarm-Monster entführen Menschen und so muss James Fenix, Sohn von Marcus Fenix aus den Vorgängern, mit seinen beiden Freunden Kati Diaz und Del Walker einschreiten, um sie zu retten.

Wahrscheinlich ist das aber gar nicht so wichtig. In "Gears of War 3" spielte der Singleplayer-Modus und dessen Story bald keine Rolle mehr und die Spieler bekämpften nur noch online anrückende Monsterhorden im "Horde"-Modus. In "Gears of War 4" kommt der Modus zurück. Diesmal trittst Du gegen 50 Gegnerwellen an, wobei alle zehn Wellen ein besonders starker Zwischengegner ansteht. Nach jeder Welle werden Gesundheit, Schaden und Treffgenauigkeit der Gegner erhöht. Der "Horde 3.0"-Modus lässt sich mit jeder Multiplayer-Map spielen, was zum Release des Spiels zehn Maps sind. Jeden Monat nach dem Release erscheinen zwei neue Gratis-Maps zum Download, bis im Herbst 2017 34 Maps zur Verfügung stehen.

Jetzt mit Vielfalt: Die fünf Klassen

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In "Gears of War 4" spielen sich die Klassen teils deutlich anders. (©YouTube / Microsoft 2016)

In "Gears of War 4" stehen Dir fünf Klassen von Kämpfern zur Verfügung, die unterschiedliche Stärken haben. Jede Klasse kann zwar grundsätzlich mit jeder Waffe kämpfen und alles mit dem "3D-Drucker für Militärtechnik" (Entwickler The Collective) namens Fabricator bauen, aber die Klassen haben unterschiedliche Stärken. Sie unterscheiden sich dadurch teils recht deutlich in der Spielweise.

1. Engineer (Techniker)

Der Techniker konzentriert sich auf das Errichten von Verteidigungsanlagen für den Fabricator, der als Basis dient. Er erhält Preisnachlässe für das Bauen, Upgraden und für das Reparieren. Er kann dafür den eigenen Kampfschaden nicht erhöhen.

Passive Fähigkeit: Mit einem Gratis-Werkzeug für das Reparieren anfangen.

Start-Waffen: Enforcer, Gnasher, Snub

2. Heavy (Soldat für schwere Waffen)

Der Heavy geht mit großen Waffen, Explosivgeschossen und Geschütztürmen auf die Feinde los. Er kann Ziele markieren, denen er dann mehr Schaden zufügt. Außerdem kann er Mörserschläge auf ein Gebiet anordnen, um eine große Feindgruppe auszulöschen.

Passive Fähigkeit: Mit einem gratis Boomshot-Gewehr anfangen.

Start-Waffen: Retro Lancer- Boomshot, Boltok

3. Scout (Späher)

Der Späher sieht nicht etwa nach, ob neue Feinde kommen, denn das tun sie sowieso. Seine Aufgabe besteht darin, auf dem Schlachtfeld Energiezellen von toten Gegnern einzusammeln und sie als Ressource zum Fabricator zu bringen. Er bekommt die doppelte Energiemenge, wenn er sie aufhebt und der kann einen Röntgenstrahlblick einsetzen, um Feinde durch Wände zu sehen. Der Späher nutzt zur Selbstverteidigung Schrotflinten für den Kampf aus nächster Nähe.

Passive Fähigkeit: Doppelte Energie beim Einsammeln im Kampf

Start-Waffen: Retro Lancer, Gnasher, Snub

4. Sniper (Scharfschütze)

Der Scharfschütze bleibt auf Abstand zu den Monstermassen und erledigt sie aus dem Hinterhalt. Er kann sich auf verstärkten Schaden durch Kopfschüsse spezialisieren oder generell auf stärkeren Schaden und schnelleres Nachladen. Der Scharfschütze hat zwei Fabricator-Skills, mit denen er viele Feinde auf einmal auslöschen oder sie  markieren kann.

Passive Fähigkeit: Mit zwei Scharfschützengewehren anfangen.

Start-Waffen: Markza Mk. 1, Longshot, Snub

5. Soldier (Soldat)

Der Soldat kämpft an vorderster Front gegen die anrückenden Gegnerhorden. Er fokussiert sich auf die Schadensverstärkung von Sturmgewehren durch größere Munitionsbehälter und einen höheren Schaden pro Schuss. Er kann Angriff aus der Deckung oder die Größe der durch Granaten zerstörten Fläche aufwerten oder er kann Minenfelder legen. Der Soldat ist die einzige Klasse mit dem Hammer der Morgenröte-Angriff (ein Satellit, der einen gewaltigen Laserstrahl verschießt).

Passive Fähigkeit: Mit Splittergranaten anfangen

Start-Waffen: Lancer, Gnasher, Snub

3D-Drucker für Waffen: Der Fabricator

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Mit dem Fabricator kannst Du Geschütztürme und andere Schlacht-Helferlein bauen. (©YouTube / TheRazoredEdge 2016)

Der Fabricator sieht aus wie eine Metallkiste, ist aber eine Art 3D-Drucker für Verteidigungsanlagen. Am Anfang eines jeden Matches ziehst Du den Fabricator an eine Position, die für Rückzug und Verteidigung gut geeignet ist. Nur direkt vor eine Wand kann die produktive Kiste nicht stehen. Mit dem Fabricator lassen sich Verteidigungsanlagen wie Barrikaden aus Metallspitzen, Attrappen, Wachen, Geschütztürme, Waffenschränke und ein Werkzeug für die Reparatur der Verteidigungsanlagen und für das Wiederauffüllen der Munition bauen.

Außerdem kannst Du mit dem Fabricator gefallene Kameraden wiederbeleben, insofern Du ihre Hundemarken auf dem Schlachtfeld einsammelt und sie zum Fabricator bringst. Alternativ werden die Kameraden erst in der nächsten Runde wiederbelebt. Der Fabricator wird mit einer Energiequelle versorgt, die tote Feinde hinterlassen und die vorzugsweise der Späher einsammeln sollte.

Ränge schmieden

"Gears of War 4" hat ein System für das Aufleveln von Rängen und Skills. Um zu einem besseren Rang aufzusteigen, musst Du Online-Spiele für Dich entscheiden. Es gibt die fünf Ränge Bronze, Silber, Gold, Onyx und Diamant. Jeder Rang besteht wiederum aus drei Stufen.

Für Errungenschaften in Online-Matches bekommst Du Credits. Die Credits kannst Du im Store ausgeben, um Dir sogenannte Gear Packs zu kaufen. Das ist auch mit Echtgeld möglich. Diese Gear Packs schalten wiederum Gegenstände in Form von Karten frei, darunter Skins für die Figuren und Waffen. Die Karten kannst Du alternativ zerstören und dafür erhältst Du dann die In-Game-Währung Scrap. Mit Scrap kannst Du andere Karten anfertigen, die Du bevorzugst.

Jede Klasse kann bis zum Level 10 aufgewertet werden, wodurch mehr Skill Slots freigeschaltet werden, in die Du Skill-Karten stecken kannst. Mit doppelten Skill-Karten lassen sich bestehende Karten aufleveln oder Du kannst sie in Scrap umwandeln. Alle Klassen haben ungefähr 11 Skill-Karten.

Zusammenfassung

  1. Der Online-Multiplayer-Modus "Horde 3.0" konfrontiert Dich nacheinander mit 50 immer stärker werdenden Gegnerwellen
  2. In "Horde 3.0" gibt es fünf verschiedene Klassen, die sich teils sehr unterschiedlich spielen: Soldat, Soldat für schwere Waffen, Scharfschütze, Späher und Techniker
  3. Mit dem Fabricator baust Du Waffen, Geschütztürme, Barrikaden, Werkzeug und Du kannst damit gefallene Kameraden wiederbeleben
  4. Durch Spielerfolge steigst Du in den fünf Rängen auf
  5. Für Errungenschaften oder Echtgeld bekommst Du Credits. Damit kaufst Du Karten für Spielgegenstände wie Skins
  6. "Horde 3.0 ist definitiv eine andere Herausforderung und eine tiefere Herausforderung als jemals zuvor."  (Entwickler The Coalition)
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