Ratgeber

"Need for Speed: Payback": Tuning mit Speed-Karten – so klappt's

Um in "Need for Speed: Payback" allen davonzufahren, musst Du das Tuning-System beherrschen.
Um in "Need for Speed: Payback" allen davonzufahren, musst Du das Tuning-System beherrschen. (©Electronic Arts 2017)

In "Need for Speed: Payback" rüstest Du Deine Autos mithilfe sogenannter Speed-Karten auf. In unserem Tuning-Guide erfährst Du, wie das System funktioniert und wie Du die Items effektiv einsetzt, um Deine Boliden schnell auf maximale Leistung zu bringen.

"Need for Speed: Payback" lässt Dich die Optik und Leistung eines Autos gehörig aufmotzen. Beide haben miteinander aber nichts zu tun und in diesem Guide geht es nur um das Leistungs-Tuning, für das die Speed-Karten zum Einsatz kommen. Das Tuning nimmst Du in Deiner Garage oder in Tuning-Shops vor.

Jeder Wagen kann maximal sechs Speed-Karten ausrüsten und so seine Leistungsstufe steigern – von Stufe 100 bis maximal 399. Eine höhere Leistungsstufe bedeutet etwa höheres Tempo und bessere Beschleunigung, dazu verleihen die Karten manchmal aber auch noch weitere Boni.

Das steht auf einer Speed-Karte

 Diese Speed-Karte von Chidori hat eine Bewertung von 3 und einen Sprung-Bonus. Sie passt in den Getriebe-Slot. fullscreen
Diese Speed-Karte von Chidori hat eine Bewertung von 3 und einen Sprung-Bonus. Sie passt in den Getriebe-Slot. (©YouTube/StraightUpHippo 2017)

Auf jeder Karte wird unten angezeigt, in welchen der sechs verfügbaren Slots eines Autos (Kopf, Block, Steuergerät, Turbo, Auspuff, Getriebe) sie passt. Jede Speed-Karte besteht ansonsten aus drei Bestandteilen:

  • Die Bewertung steht als große Zahl oben links und zeigt an, um wie viel die Speed-Karte die Leistungsstufe steigert. Je höher die Zahl, desto besser die Karte – logisch.
  • Boni stehen mittig auf der Karte. Sie verbessern bestimmte Attribute des Autos – etwa "Bremsen", "Beschleunigung" oder "Sprung". Eine Speed-Karte kann bis zu drei Boni haben. Viele haben gar keine, weshalb Karten mit den Zusatzattributen sehr wichtig und begehrt sind!
  • Die Marke einer Speed-Karte ist an der Farbgebung und dem Logo erkennbar. Hierbei handelt es sich im Grunde um verschiedene Tuning-Hersteller. Mehrere Karten derselben Marke geben Deinem Auto einen speziellen Marken-Bonus.

So funktionieren Marken-Boni

Fünf verschiedene Marken von Speed-Karten gibt es in "Need for Speed: Payback". Für drei oder sechs ausgerüstete Karten einer Marke bekommst Du einen Bonus auf bestimmte Attribute Deines Autos– und zwar je nach Marke einen anderen. Die Markennamen mit Boni im Überblick:

  • Americana (rot): Nitro & Sprung
  • Carbon (grün): Beschleunigung & Sprung
  • Chidori (violett): Beschleunigung & Bremsen
  • Nextech (blau): Tempo & Bremsen
  • Outlaw (orange): Tempo & Nitro

Ob Du mit Deiner aktuellen Karten-Konfiguration einen Marken-Bonus bekommst, wird Dir im "Ausrüsten"-Bildschirm im Tuning-Shop unten links angezeigt.

 Eine Beispiel-Konfiguration mit sechs Speed-Karten. Unten links ist der Marken-Bonus zu sehen, der durch die drei Outlaw-Karten in den Slots Kopf, Turbo und Auspuff erreicht wird. fullscreen
Eine Beispiel-Konfiguration mit sechs Speed-Karten. Unten links ist der Marken-Bonus zu sehen, der durch die drei Outlaw-Karten in den Slots Kopf, Turbo und Auspuff erreicht wird. (©YouTube/VengeanceMedia 2017)

So bekommst Du Speed-Karten

Du bekommst Speed-Karten in "Need for Speed: Payback" auf drei verschiedene Arten und Weisen:

  • Immer, wenn Du ein Renn-Event abschließt, erhältst Du als Belohnung eine zufällige Speed-Karte.
  • In Tuning-Shops kannst Du Ingame-Währung ausgeben, um damit neue Speed-Karten zu kaufen.
  • Ebenfalls in Tuning-Shops kannst Du an einem Glücksspiel-Automat drei Teile-Token gegen die Chance eintauschen, eine Speed-Karte zu erstellen. Dabei kannst Du entweder den Ausrüstungs-Slot, die Marke oder Boni selbst auswählen. Die anderen beiden Werte werden dann zufällig bestimmt. Teile-Token bekommst Du wiederum, indem Du nicht benötigte Speed-Karten eintauschst – oder durch Lootboxen, die sogenannten "Lieferungen".

Dabei ist zu beachten, dass Du Speed-Karten immer nur für das Auto einsetzen kannst, mit dem Du sie erspielt, gekauft oder erstellt hast. Du musst also jeden Wagen einzeln tunen und kannst die Karten nicht zwischen den Fahrzeugen austauschen.

 Für drei Teile-Token darfst Du einmal am einarmigen Banditen drehen. Eine Eigenschaft der Karte kannst Du dabei festlegen (hier ist die Marke auf Chidori eingestellt), die anderen beiden Eigenschaften werden zufällig bestimmt. fullscreen
Für drei Teile-Token darfst Du einmal am einarmigen Banditen drehen. Eine Eigenschaft der Karte kannst Du dabei festlegen (hier ist die Marke auf Chidori eingestellt), die anderen beiden Eigenschaften werden zufällig bestimmt. (©YouTube/StraightUpHippo 2017)

Tipps für's Tuning in "Need for Speed: Payback"

  • Gib kein Ingame-Geld für Speed-Karten aus, sondern spare es lieber, um davon neue Autos zu kaufen. Tausche stattdessen lieber nicht benötigte Karten in Teile-Token ein und erstelle Dir damit neue Sammelkarten. Das ist auch effektiver, als Karten für Ingame-Geld zu verkaufen.
  • Es lohnt sich, beim Planen der Tuning-Konfiguration auf die Vorzüge der einzelnen Marken zu setzen. Versuche also stets, einen Marken-Bonus zu erhalten, indem Du drei oder sogar alle sechs Karten von einer Marke verbaust.
  • Verteile Deine Tuning-Möglichkeiten auf die verschiedenen Fahrzeugtypen. Da Du mit unterschiedlichen Wagen unterschiedliche Renn-Events bestreiten musst, solltest Du nicht eine Karre voll aufmotzen und den Rest verkümmern lassen.
  • Nutze möglichst schnell alle Tuning-Slots! Das versteht sich eigentlich von selbst, denn vom Freilassen eines Slots hast Du keinerlei Vorteile. Selbst wenn Du noch nicht Deine Wunschkarte für einen Slot hast, setze also solange eine andere als Platzhalter ein.
 Neue Speed-Karten kannst Du kaufen, selber Herstellen ist aber sinnvoller. fullscreen
Neue Speed-Karten kannst Du kaufen, selber Herstellen ist aber sinnvoller. (©YouTube/StraightUpHippo 2017)
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