Ratgeber

"Ni No Kuni 2": Kampfequalizer einstellen – Kampfparameter & Co.

"Ni No Kuni 2": Wir zeigen, wie Du den Kampfequalizer richtig einstellst.
"Ni No Kuni 2": Wir zeigen, wie Du den Kampfequalizer richtig einstellst. (©Bandai Namco Entertainment 2018)

In Bandai Namcos farbenfrohem JRPG gibt es für König Evan und sein Gefolge viele Gegner zu bezwingen. Der "Ni No Kuni 2"-Kampfequalizer ist eine neue Ergänzung, die beim Ausschalten der Gegnerhorden immens helfen kann – Wir verraten, wie Du ihn richtig einstellst.

Das komplett rundum erneuerte "Ni No Kuni 2"-Kampfsystem unterscheidet sich grundlegend von dem des Vorgängers. Die Kontrahenten der Heldentruppe werden bei den actionlastigen Gefechten in verschiedene Gruppen eingeteilt. Diese lassen sich in den meisten Fällen schon anhand der Optik und Beschaffenheit leicht identifizieren.

 Der Kampfequalizer in "Ni No Kuni 2" bietet viele interessante Optionen. fullscreen
Der Kampfequalizer in "Ni No Kuni 2" bietet viele interessante Optionen. (©Screenshot TURN ON 2018)

Nicht vergessen, Kampfpunkte schnell zu nutzen

Mit dem Kampfequalizer im Pausenmenü lassen sich die Stärken der Helden als Gruppe anpassen. Verteilt werden dort die sogenannten Kampfpunkte, die durch besiegte Gegner auf das Konto wandern. Anfangs lässt sich nach der Einführung der Kampfequalizer direkt mit den ersten Punkten justieren, aber danach werden die dafür benötigten Summen immer höher.

Mancher Spieler vergisst den Kampfequalizer deshalb komplett und verpennt so entscheidende Vorteile. In den vier Boards des Kampfequalizers lassen sich nämlich auch ziemlich wichtige Faktoren wie das Aufleveln der Helden verstärken. Wer häufig unter einer leeren Kasse leidet, kann hier aber auch auf mehr Guldengewinn durch Kämpfe setzen.

 Dir droht mächtiger Wasserschaden? Erhöhe deine Resistenz! fullscreen
Dir droht mächtiger Wasserschaden? Erhöhe deine Resistenz! (©Bandai Namco Entertainment 2018)

Die vier Boards und ihre Eigenschaften

Wie beim Audio-Equalizer einer Stereoanlage oder eines Mp3-Players, bringt der "Ni No Kuni 2"-Equalizer beim Regeln bestimmte Verstärkungen, die sich dann aber auf andere Faktoren schwächend auswirken. Links oben befindet sich das Board mit den Monstertypen. Hier musst Du die Entscheidung fällen, gegen welche der Gegnersorten das Team verstärkt werden soll: Harte oder weiche, Naturwesen oder Drachen, Feen oder Dämonen.

Die richtige Einstellung kommt auf die Umgebung und die Vorlieben des Spielers an. Treten in einer Gegend etwa viele der glibberigen Blobs oder wabbeligen Plasmaskelette auf, sollte der Regler in Richtung der weichen Monster gestellt werden. Geht es in einen Kampf gegen einen großen Drachen, dann in diese, und so weiter. Wichtig ist, hier immer entsprechend umzustellen, denn wer zum Beispiel stark gegen Feen ist, den schicken Dämonen umso schneller auf die Bretter.

 Auch der dickste Drache in "Ni No Kuni 2" lässt sich dank des Kampfequalizers effektiv bekämpfen. fullscreen
Auch der dickste Drache in "Ni No Kuni 2" lässt sich dank des Kampfequalizers effektiv bekämpfen. (©Bandai Namco Entertainment 2018)

Die richtige Balance machts

Ebenso verhält es sich beim Board rechts oben, den Element- und Zustandsresistenzen. Hier muss die Wahl zwischen Feuerschaden oder Verwirrung, Licht- oder Dunkelschaden, Wasser- oder Giftschaden sowie Wind- oder Schlaf getroffen werden. Gegen den Schaden, in dessen Richtung der Regler bewegt wird, ist das Team fortan besser gewappnet, dafür aber schlechter gegen den in entgegengesetzter Richtung. Wer etwa an einem Boss hängt, der fiesen Giftschaden verteilt oder das Team in Tiefschlaf versetzt, dem bringt dieses Board bestimmt den entscheidenden Vorteil.

Bei den Kampfbelohnungen im Feld unten rechts verhält es sich ähnlich, wenn auch in etwas anderer Optik. Hier wird im Grunde beeinflusst, welche Gegenstände besiegte Biester hinterlassen. Die Felder sind Reichtum gegen Ausrüstung und Erfahrung gegen Glück. Wichtig: Anfangs solltest Du dich für Erfahrung (also schnelleres Aufleveln) und gegen Glück (mehr seltene Gegenstände) entscheiden. Auch neue Ausrüstung ist zu Beginn sinnvoller als mehr gewonnenes Geld. Ab ca. 15 Stunden Spielzeit kann hier aber ruhig auch mal umdisponiert werden.

 Mit erhöhtem Nahkampfschaden sind auch fiese Bosse kein Problem. fullscreen
Mit erhöhtem Nahkampfschaden sind auch fiese Bosse kein Problem. (©Bandai Namco Entertainment 2018)

Die klassischen Skills sind die wichtigsten

Beim letzten Feld rechts unten geht es um die Skills der Gruppe, die im "Ni No Kuni 2"-Kampfsystem als Kampfparameter bezeichnet werden. Die Optionen sind Standhaftigkeit (stärkere Abwehr), Unantastbar (längere Unverwundbarkeit beim Ausweichen), Hasenfuß (kürzere Fluchtzeit), Effizienz (Schnellere MP-Regenerierung), Konzentration (schnellerer Schusswaffengebrauch) und Erbarmungslos (höherer Schaden durch Nahkampfangriffe).

Die beste Lösung ist hier, zuerst auf Nahkampf, Verteidigung und Effizienz zu setzen – denn damit wirst Du im Kampf am meisten zu tun haben. Die Flucht ist recht überflüssig, da bei den meisten Gegnern schon auf der Karte abzulesen ist, ob sie einen machbaren oder roten, also zu hohen Level für das Heldenteam haben. Notorische Ausweichmuffel können auch die Unantastbarkeit links liegen lassen. Und selbst Evan, der mit vielen Fernkampfzaubern hantiert, muss die MP immer wieder mit Nahkampfangriffen auffüllen. Die Erbarmungslos-Option ist also erste Wahl.

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