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"Nioh 2": 8 Tipps, mit denen Du die ersten Stunden besser überstehst

Startschwierigkeiten in "Nioh 2"? Diese Tipps sichern Dein Überleben.
Startschwierigkeiten in "Nioh 2"? Diese Tipps sichern Dein Überleben.

"Nioh 2" ist ein echt harter Brocken und verlangt gerade Anfängern mit seinem hohen Schwierigkeitsgrad einiges ab. Damit Du nicht den Todes-Screen in Dauerschleife siehst, haben wir für Dich acht Tipps zusammengestellt, mit denen Du selbst mit den härtesten Dämonen fertig wirst.

1. Mach Dir Gedanken, mit welchen Waffen Du spielen willst

"Nioh 2" bietet eine riesige Auswahl an Waffen, von denen Du zwei aktiv tragen kannst. Experimentiere im Tutorial ein wenig mit den verschiedenen Waffen herum und entscheide Dich für die beiden, dir Dir am ehesten zusagen. Gerade für Anfänger macht es wenig Sinn, häufig die aktiven Waffen zu wechseln. Konzentriere Dich deshalb erstmal auf nur zwei.

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Egal, für welche Waffen Du Dich entscheidest: Beschränke Dich erst einmal auf zwei Typen.

Damit Du im Kampf flexibel bist, empfehlen wir, eine schnelle Waffe mit einer durchschlagskräftigen zu kombinieren.

2. Wichtige Werte: Herz und Mut

Das Wertesystem in "Nioh 2" ist mit seinen vielen Kategorien, die alle auf unterschiedliche Eigenschaften Auswirkungen haben, beinahe eine Wissenschaft für sich. Grundsätzlich ist es immer eine gute Idee, in die Werte Herz und Mut zu investieren.

  • Herz beeinflusst unter anderem Gesundheit,  Ki (Ausdauer für Deine Angriffe) und Ki-Regeneration.
  • Mut verbessert ebenfalls Gesundheit und Ki-Regenaration allerdings in einem anderen Verhältnis.

Gesundheit und KI sind gerade zu Beginn wichtig, da Du viele Schläge einstecken wirst und viele Lebenspunkte so Gold wert sind. Viel Ki und eine hohe Ki-Regeneration garantieren, dass Du viele Angriffe und Ausweichmanöver einsetzen kannst.

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Punkte in den Kategorien Herz und Mut schaden nie.

Expertentipp: Die verschiedenen Werte beeinflussen auch die Angriffswerte Deiner Waffen. Sobald Du glaubst, dass Du genug Lebenspunkte und Ki zur Verfügung hast, kannst Du die Werte erhöhen, die Deine Waffen verstärken.

3. Überlebenswichtige Techniken I: der Ki-Impuls

Ki ist in "Nioh 2" eine extrem wichtige Ressource und da sie mit jedem Sprint, Angriff oder Ausweichmanöver stark reduziert wird, will jede Aktion gut überlegt sein. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, verbrauchtes Ki schnell zurückzuerhalten, ohne auf die langsame Regeneration zu warten: den Ki-Impuls.

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Der Ki-Impuls bringt Dir Ki zurück.

Nach jedem Angriff umgibt Deinen Charakter kurz ein blaues Licht. Drückst Du genau in diesem Moment R1, führst Du einen Ki-Impuls aus und eine große Menge Ki wird augenblicklich wieder aufgefüllt. Außerdem reinigen Ki-Impulse von Yokai erschaffene Verunreinigungen (graue kreisförmige Areale), in denen sie stärker werden.

Expertentipp: Investiere unbedingt einen Punkt in die Fähigkeit "Belebtes Wasser: Himmel" im Samurai-Fertigkeitenbaum. Diese erlaubt es Dir, auch bei einem erfolgreichen Ausweichmanöver schnell Ki zu regenerieren.

4. Überlebenswichtige Techniken II: der Wucht-Konter

Die zweite wichtige Technik, die Du wie im Schlaf beherrschen solltest, ist der Wucht-Konter. Gerade die Yokai können in "Nioh 2" richtig austeilen. Die heftigen Angriffe kündigen sie durch ein rotes Leuchten an. Wirst Du von so einem Angriff getroffen, kannst Du meist direkt einpacken.

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Genau jetzt ist die Zeit für den Wucht-Konter.

Du bist ihnen aber nicht schutzlos ausgeliefert: Drückst Du kurz nach dem roten Aufleuchten im richtigen Moment R2 + Kreis, führst Du einen Wucht-Konter aus, der den Angriff des Yokais unterbricht, ihn kurzzeitig betäubt und noch heftigen Schaden verursacht.

5. Nutze die Vorteile der verschiedenen Haltungen

Jede Waffe kannst Du in "Nioh 2" in drei unterschiedlichen Haltungen führen: tief, mittel und hoch. Diese unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern bieten auch verschiedene Vor- und Nachteile. Diese sind wie folgt:

  • Tiefe Haltung: In dieser Haltung kannst Du schnelle Angriffe ausführen, die jedoch nicht so viel Schaden verursachen. Sie eignet sich besonders um schnelle, krabbelnde Yokai anzugreifen.
  • Mittlere Haltung: In dieser Haltung zielst Du mit der Klinge auf den Rumpf der Gegner und verursachst mittleren Schaden. Die Haltung ist eine gute Ausgangsposition, um einen Kampf zu eröffnen.
  • Hohe Haltung: Hier schlägst Du mit harten Schlägen von oben auf die Gegner ein. Die Schläge verursachen viel Schaden und zehren an der Ausdauer der Gegner. Geht ein solcher Angriff jedoch ins Leere, bist Du vollkommen ungeschützt und anfällig für einen Konter.
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Je nach Haltung verhalten sich  Waffen unterschiedlich.

6. Der Yokai-Wandel: Als Dämon richtig austeilen

Wenn Deine Amrita-Anzeige gefüllt ist, kannst Du Dich durch das gleichzeitige Drücken der Buttons Dreieck und Kreis in einen mächtigen Yokai verwandeln. In dieser Form steigt Deine Angriffskraft mächtig an und Du bist beinahe unverwundbar. Setze diese Form besonders gegen größere Dämonen innerhalb der Missionen und gegen Endbosse ein.

Zu Beginn des Spiels kannst Du zwischen drei verschiedenen Yokai-Formen wählen, die sich im Spielstil stark voneinander unterscheiden. Die richtige Wahl Deines Schutzgeistes ist also sehr wichtig. Mach Dir aber keine Sorgen, wenn sich herausstellt, dass Du mit Deiner Yokai-Form doch nicht so gut klarkommst. Im Verlauf des Spiels erhältst Du noch weitere Schutzgeister.

Hier ein Überblick über die ersten drei Schutzgeister:

  • Makami, der Rohling: Makami ist mit einer schweren Waffe ausgestattet, die Gegner zurückwirft und viel Schaden verursacht. Allerdings spielt er sich ein wenig träge.
  • Ame-no-Mitori, der Wildling: Dieser Schutzgeist ist sehr flink und kann gegnerischen Attacken mühelos ausweichen. Er besitzt eine hohe Angriffsgeschwindigkeit, seine Angriffe verursachen jedoch nur geringen Schaden.
  • Kagewani, das Phantom: Der Schutzgeist Kagewani ist auf Fernkampfangriffe spezialisiert. Wer gern aus sicherer Distanz kämpft, liegt mit diesem Yokai goldrichtig.

Unerfahrene Spieler greifen am besten zu Makami, da dieser relativ einfach zu spielen ist und besonders gegen starke Dämonen sehr effektiv ist.

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Makami eignet sich für Anfänger besonders gut.

7. Sammle Seelenkerne und nutze Yokai-Fähigkeiten in Deiner Menschenform

Besiegst Du in "Nioh 2" einen der größeren Dämonen, kannst Du gelegentlich Seelenkerne finden. Diese ermöglichen es Dir, auch im menschlichen Zustand dämonische Angriffe zu wirken. Der Seelenkern eines Enki (Affendämon mit Speer) erlaubt es Dir beispielsweise Dich kurz selbst in einen Enki zu verwandeln und einen Speer auf Deine Gegner zu schleudern. Du kannst bis zu zwei Seelenkerne gleichzeitig ausrüsten. Der Einsatz der Fähigkeiten kostet Anima (lila Anzeige), Du solltest also sparsam mit den mächtigen Angriffen umgehen.

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Große Dämonen werfen häufig wertvolle Seelenkerne ab.

Bevor Du einen Seelenkern verwenden kannst, musst Du ihn zuerst an einem Schrein reinigen. Wenn Du einen guten Seelenkern erbeutet hast, sollte es Deine erste Priorität sein, einen Schrein aufzusuchen. Stirbst Du, bevor Du einen Schrein erreichst, ist der Seelenkern nämlich wieder futsch.

8. Hol Dir Hilfe aus dem Jenseits

Du wirst in "Nioh 2" sicher schon eine ganze Menge blutiger Gräber entdeckt haben. An diesen kannst Du gegen die KI-Versionen anderer Spieler antreten. Gelegentlich findest Du in der Spielwelt allerdings auch blaue Segensgräber. Dort kannst Du ebenfalls KI-Versionen anderer Spieler beschwören, jedoch als Verbündete. Diese unterstützen Dich bis zum Ende der Mission oder bis sie getötet werden. Gerade gegen größere Yokai und Bosse sind diese Helfer nützlich: Auch, wenn sie nicht viel Schaden zufügen, lenken sie Gegner ab und Du kannst Dich währenddessen heilen oder eine Kombo vorbereiten.

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An diesen blauen Segensgräbern kannst Du Verbündete beschwören.

Das Erwecken eines Kriegers kostet Dich zwei Ochoko-Becher. Diese findest Du gelegentlich in Kisten oder erhältst sie von besiegten Gegnern. Eine sehr verlässliche Quelle für die Becher sind Kämpfe mit Gegnern aus den Blutgräbern.

Expertentipp: Mit dem Gegenstand Rechtschaffener Jaspis kannst Du ein blaues Segensgrab in der Spielwelt von anderen Spielern platzieren. So können Spieler Deinen Charakter bei sich zur Hilfe rufe. Das bringt Dir sogar ein paar zusätzliche Ochoko-Becher und ein wenig Ruhm ein.

Weitere wissenswerte Infos, die Dein Leben erleichtern

An dieser Stelle folgen nun noch ein paar Tipps zu "Nioh 2", die zwar nicht überlebensnotwendig sind, die Dir aber das Leben deutlich erleichtern:

  • Versuche, mit dem Bogen Kopfschüsse zu setzen. Diese töten Feinde entweder sofort oder fügen ihnen enormen Schaden zu.
  • Nutze Klippen, um Deine Feinde mit Sturzattacken zu überraschen, die ebenfalls enorm viel Schaden verursachen.
  • Hast Du schon mal einen kleinen lila Zwerg gesehen? Wirf ihm ein paar Items hin, dann belohnt er Dich im Gegenzug mit Gegenständen.
  • Das HUD (Benutzeroberfläche) ist Dir zu unübersichtlich? In den Optionen kannst Du festlegen, was angezeigt werden soll – und was nicht.
  • Wenn Du bei einem Bosskampf stirbst, musst Du nicht zwangsläufig noch einmal dorthin zurückkehren, um Deinen Schutzgeist zurückzuholen. Du kannst ihn auch an einem Schrein zurückrufen. Dann verlierst Du jedoch Deine gesamte Beute.
  • Wenn Du Probleme mit bestimmten Yokai haben solltest, kannst Du in der Yokai-Galerie mehr über ihre Schwächen herausfinden. Du findest sie in Deinem Hauptquartier.
  • In Deinem Hauptquartier kannst Du auch Dein Aussehen jederzeit verändern.
  • Hast Du bei den Talenten aufs falsche Pferd gesetzt? Kein Problem: Beim Schmied kannst Du für 10.000 Gold das Buch der Reinkarnation kaufen, mit dem Du alle Fähigkeitenpunkte neu verteilen darfst.
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