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"Pokémon Go": So bekommst Du gratis Pokémünzen

Der Kauf von Pokémünzen kann auf Dauer richtig ins (Echt)-Geld gehen.
Der Kauf von Pokémünzen kann auf Dauer richtig ins (Echt)-Geld gehen. (©Niantic 2016)

In "Pokémon Go" kommst Du auch gratis an Pokémünzen heran. Es ist also nicht nötig, die Pokécoins für Echtgeld zu kaufen. Wer es geschickt anstellt, verdient regelmäßig genügend Münzen, um im Spiel weiterzukommen. Wie das geht, verraten wir hier.

"Pokémon Go" erobert die Welt. Das Spiel ist zwar gratis, aber der Entwickler Niantic verdient sich zusammen mit Nintendo und der Pokémon Company gerade trotzdem eine goldene Nase. Das gelingt den Unternehmen mit In-Game-Käufen, den sogenannten "Mikrotransaktionen" – und zukünftig wohl auch mit gesponserten Pokéstops. Du selbst kannst auch im Spiel Geld verdienen. Leider kein echtes Geld, sondern nur die virtuellen Pokémünzen.

1. Poké-Krösus: Musst Du Pokémünzen kaufen?

Mit den Pokémünzen kannst Du im In-Game-Shop einkaufen. Dort gibt es zum Beispiel Pokébälle für das Einfangen der Pokémon, Rauch für das Anlocken der Taschenmonster oder ein Beutelplus für das Aufbewahren von mehr Items. Das Problem: Diese Spielgegenstände kosten Geld. Echtes Geld, in unseren Breiten Euro. Für 100 Pokémünzen werden 1 Euro fällig, 550 gibt es für 5 Euro, 1200 für 10 Euro, 2500 für 20 Euro. Für 5200 Münzen musst Du 40 Euro locker machen und wer das alles aus der Portokasse zahlt, für den stehen auch 14.500 Pokémünzen für 100 Euro zur Auswahl.

Aber muss das alles sein? Nein. Du kannst im Spiel auch ohne Einkäufe mit Echtgeld weiterkommen. Wie bei anderen Handyspielen auch geht das unter Umständen dramatisch langsamer. Stellst Du es jedoch geschickt an, kommst Du regelmäßig an genügend Pokémünzen, um im vernünftig(er)en Tempo im Spiel weiterzukommen. Wie das geht, erfährst Du hier.

2. Gratis-Mentalität: Pokémünzen an den Pokéstops einsammeln

An Pokéstops kannst Du alle 10 bis 15 Minuten Gratis-Items einsammeln. Dazu gehören auch Pokémünzen. Leider gibt es dort nur wenige Gratis-Coins. Da Du nicht ewig Zeit zum Einsammeln hast, ist es meist sinnvoller, bei den Pokéstops stattdessen wertvollere Pokébälle oder seltene Items abzustauben. Solltest Du Dir aber etwas Bestimmtes im Shop kaufen wollen und schon genügend der Gratis-Gegenstände besitzen, kann auch der Griff zu den Pokémünzen bei den Pokéstops sinnvoll sein.

3. Gutes Geld für gute Arbeit: Pokémünzen in der Arena verdienen

 Mach Dich auf und kämpfe in der Arena. Echte Gamer cheaten nicht. fullscreen
Mach Dich auf und kämpfe in der Arena. Echte Gamer cheaten nicht. (©The Pokémon Company/Tech Insider 2016)

In den Arenen bekommst Du nicht nur mehr Pokémünzen als bei Pokéstops, sondern Du bekommst sie auch noch ohne weiteres Zutun regelmäßig. Lediglich einsammeln musst Du sie noch. Und das Münzen verdienen funktioniert so: Befreie eine graue Arena in einem Kampf, nehme sie ein und wähle einen Pokémon als Verteidiger aus. Alle 21 Stunden gibt es für eine Arena, die derweil ununterbrochen Dir gehört hat, 10 Pokémünzen.

Du kannst maximal 10 Arenen besetzen oder Dich an ihrer Verteidigung beteiligen. So bekommst Du 100 Pokémünzen täglich im Wert von 20 Pokébällen. Obendrein gibt es noch 5000 Einheiten Sternenstaub. Allerdings wird Dir das kaum alleine gelingen, da sehr viele Spieler hinter den Arenen her sind. Es ist von den Entwicklern auch so gedacht, dass Du Dich in einem Team mit anderen zusammentust und mit ihnen die Verteidigung der Arenen koordinierst. Du musst Dich also mit anderen absprechen, um Arenen zu beschützen und sie Dir notfalls zurückzuholen.

Um die Münzen zu erhalten, musst Du täglich den Shop besuchen. Dort tippst Du auf das Schild-Symbol oben rechts. Schon hast Du Dir ehrlich Münzen verdient, wie das Spiel es vorsieht. Angesichts des Aufwands, den man dafür betreiben muss, ist der Kauf von Münzen mit Echtgeld eine große Verlockung. Man könnte aber argumentieren, dass einen der Entwickler hier selbst für das Cheaten bezahlen lässt. Und echte Gamer cheaten nicht.

Zusammenfassung

  1. Du kannst Pokémünzen im Shop des Spiels kaufen. 100 Pokécoins kosten 1 Euro und für 14.500 Münzen werden 100 Euro fällig. Das Spiel ist aber eine größere Herausforderung, wenn man keine solchen Umwege beschreitet.
  2. Pokéstops spucken unter anderem ein paar Coins aus, die man gegebenenfalls schnell einsammeln muss. Allerdings gibt es dort auch Pokébälle und andere Items, die wertvoller sind als die Münzen. Nur, wenn Du die anderen Items bei einem Pokéstop nicht brauchst, solltest Du dort die Münzen einsammeln.
  3. Es ist am ehrlichsten, wenn Du vor allem durch die Eroberung und Verteidigung von Arenen an Münzen gelangst. Du kannst bis zu 10 Arenen besetzen. Wenn eine Arena 21 Stunden lang ununterbrochen Dir gehört, dann verdienst Du 10 Münzen und für 10 Arenen entsprechend 100 Münzen. Wahrscheinlich schaffst Du das aber nur in einem Team mit anderen. Die Münzen musst Du täglich im Shop einsammeln, indem Du oben rechts auf das Schildsymbol tippst.
  4. "Pokémon Go" macht den Kauf von Pokémünzen mit Echtgeld sehr attraktiv. Einen ganzen Tag lang 10 Arenen zu verteidigen, grenzt an echte Arbeit. 100 Münzen bekommst Du derweil auch für "nur" 1 Euro, was sich aber schnell auf ganz andere Summen steigern kann, wenn Du häufiger Münzen kaufst. Auf die Weise verlocken "gratis" Handyspiele die Nutzer schon lange zum Einkauf. Echte Gamer widerstehen der Verlockung.
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