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Shadow Blade: Der Cloud-Gaming-Service startet in Deutschland

Bisher gab es den Zugriff auf Shadow in Deutschland nur für einen exklusiven Kreis von Beta-Testern. Pünktlich zur Gamescom 2018 hat das französische Unternehmen nun einen Launch-Termin bekanntgegeben – den 4. September 2018. Dazu wurde mit Shadow Ghost eine neue Hardware enthüllt.

Shadow Ghost: Das kann die neue Hardware

Noch kleiner, noch leiser: Ghost ist die neueste Variante der Shadow Box, einer Art Set-Top-Box für den Cloud-Gaming-Service von Blade aus Frankreich. Dabei handelt es sich im weitesten Sinne um einen Router, über den Du die Möglichkeit hast, Spiele in Echtzeit von einem Gaming-PC in der Cloud zu streamen. An diese Box müssen nur noch Bildschirm, Tastatur und Maus oder Controller angeschlossen werden. Über die Internetverbindung nutzt Du dann Deinen High-End-Gaming-PC – komplett in der Cloud.

Ghost arbeitet lüfterlos und ist nur so groß wie ein herkömmlicher Router, trotzdem kann darüber auf einen Rechner mit kräftigem Xeon-Prozessor, GTX1080-Grafikkarte, 12 Gigabyte RAM sowie 256 Gigabyte Speicher zugegriffen werden. Je nach Qualität der Internetverbindung fast ohne Verzögerung.

Cloud-Gaming: Was ist Shadow
Anstatt einen leistungsfähigen PC zu kaufen, können nun bald auch deutsche Kunden ihren Shadow-Zugang mieten. Bei Abschluss eines Abonnements erhält man so kompletten Zugriff auf einen Rechner in der Cloud, mit dem sich von Zocken bis Arbeiten alles anstellen lässt. Im Preis inbegriffen sind regelmäßige Hardware-Updates – das Versprechen: Aktuelle AAA-Games sollen sich mit Shadow immer in optimalen Settings spielen lassen.

Unseren ausführlichen Bericht über unseren Besuch bei Shadow in Paris liest Du hier.

Shadow funktioniert auf zahlreichen Geräten

Ein großer Vorteil von Shadow: Auf so gut wie jeder Hardware, vom Smartphone oder Tablet über einen Billig-Laptop, bis hin zum MacBook Pro, kann man Shadow per entsprechender App nahtlos nutzen. Das bedeutet, dass auch ein Wechsel zwischen Geräten im laufenden Betrieb kein Problem ist. Voraussetzung ist eine Internetverbindung von mindestens 15 Mbit/s.

Der Shadow-PC, der auf der anderen Seite der Leitung steht und auf dem die Spiele tatsächlich berechnet werden, ist selbst über eine Gigabit-Leitung mit dem Netz verbunden. Der Anbieter garantiert also auf seiner Seite nicht nur eine starke Hardware zum Zocken sämtlicher PC-Spiele, sondern auch eine schnelle Leitung, damit es nicht zu Verzögerungen kommt.

Wann ist Shadow in Deutschland verfügbar?

Nun hat Blade das Rechenzentrum für Deutschland in Amsterdam eröffnet, Beta-Tester hatten bisher Zugriff auf die Server in Paris. Grund für den Standort in den Niederlanden ist, dass auch viele große Spiele-Anbieter ihre Server-Farmen dort betreiben. So kann der Ping, der ausschlaggebend für die Latenz ist, weiter minimiert werden. Am 4. September 2018 startet der Service nun auch offiziell in Deutschland, wie Marcus Bläsche, Country Manager bei Blade uns auf der Gamescom mitteilte.

Streaming-Box Ghost: Release noch unbekannt

Die Anschaffung der separaten Ghost-Streaming-Box ist dabei optional – genauere Informationen über Preis und Verfügbarkeit der Hardware stehen auch noch aus. Wer also etwa mit dem Gedanken spielt, sich einen leistungsfähigen PC anzuschaffen, aber keinen Wert auf die Pflege eigener Hardware legt, könnte mit Shadow eine gute Alternative gefunden haben. So lässt sich etwa auch auf einem fünf Jahre alten MacBook ein aktuelles PC-Spiel in bester Qualität zocken – sofern die eigene Leitung es zulässt.

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